Jennifer Lynn über Mutterschaft, Musik und Neuanfänge

Shownotes

Sie hat Millionen begeistert – und sich selbst überrascht: Jennifer Lynn, Sängerin, Songwriterin und Gewinnerin von The Voice of Germany, spricht über ihren Weg zurück auf die große Bühne. Geboren in Chicago, geprägt von einer Musikerfamilie über Generationen hinweg, wurde das Klavier für sie früh zum „magischen Teppich“ – ein Ort, an dem Kreativität und Gefühle einen Platz finden.

Jennifer erzählt von Jahren als Live-Musikerin, von „Dueling Pianos“ als Hochleistungssport zwischen Improvisation, Comedy und Publikumswünschen – und davon, wie man ein riesiges Repertoire nicht nur spielt, sondern lebt. Sie spricht offen über Lampenfieber, Blackouts und die Kunst, Pannen zu retten, ohne die Verbindung zum Publikum zu verlieren.

Im Zentrum steht ihr Neuanfang: Mutterschaft, eine bewusste Pause, persönliche Umbrüche – und dann die Entscheidung, es noch einmal zu versuchen. Mit 46, gegen alle Erwartungen, geht sie in die Blind Auditions, erlebt den Moment, in dem sich alle Coaches drehen, und entscheidet sich für Samu Haber – auch, weil er hinter der Bühne Menschlichkeit über Kamera-Momente stellt.

Es wird emotional, wenn Jennifer darüber spricht, wie Musik heilt, wie sie mit schweren Verlusten umging – und warum sie lernen musste, Grenzen zu setzen, wenn Fans ihr intime Lebensgeschichten anvertrauen. Am Ende geht es um das, was bleibt: die Bühne als Energieaustausch, neue Musik in Arbeit – und der Domino-Effekt, den ihre Geschichte auslöst, wenn andere Menschen plötzlich wieder an ihre eigenen Träume glauben.

Apple Martini 6cl Gin 3cl trockener Vermouth 3cl Apfelsaft (naturtrüb wird empfohlen) 1cl Zitronensaft 1 Scheibe Apfelring als Deko

Medien Martini ist auch auf Instagram: https://www.instagram.com/medien_martini

Weitere Informationen unter: https://www.thomasgierling.de/

Moderation: Thomas Gierling Produktion: The 48forward Studios

Transkript anzeigen

00:00:02: Medien Martini, der Podcast über Menschen, Medien

00:00:06: und

00:00:07: das, was dazwischen passiert.

00:00:09: Hier wird geschüttelt und gerührt mit Thomas Gierling.

00:00:14: Willkommen zum heutigen Medien Martini.

00:00:16: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:18: Und ich kann euch sagen, der heutige Martini, der wird sehr musikalisch werden.

00:00:24: Denn ich freue mich so sehr, dass sie zugesagt hat, heute mit dabei zu sein.

00:00:28: Und vor allem habe ich gerade vorhin gehört, dass es ihre Premiere ist in einem Podcast.

00:00:34: Und sie kennt die große Bühne, denn ihr kennt sie sicherlich auch.

00:00:39: Ein Millionen Publikum hat sie mit ihrer Stimme begeistert.

00:00:43: Und viele, vielleicht auch von euch, haben dafür gesorgt, dass sie die Siegerin von The Voice of Germany wird.

00:00:51: Die wunderbare und einzigartige Jennifer Lin.

00:00:54: Schön, dass du da bist.

00:00:55: Danke schön.

00:00:56: Liebe Jennifer, du bist heute zu uns gereist in Studio und wir sprechen heute über vieles.

00:01:03: Denn in deinem Leben ist viel passiert als Musikerin, aber nicht nur das, sondern auch als Mama natürlich, als Künstlerin.

00:01:11: Und du hattest ja natürlich wie es ... so ist im Leben auch mal eine Pause wegen der Familie, um natürlich da die Prio I im Leben zu halten und zu setzen und bist aber zurück auf die große Bühne und das war natürlich ein bisschen, so wie ich mir das erzählt hast, ein Zeichen des Universums, dass du das gemacht hast

00:01:32: und

00:01:32: darüber reden wir, ich freue mich so sehr, denn... Du bist, wie gesagt, die Gewinnerin von The Voice of Germany und man kennt dich, man hat dich gehört.

00:01:41: Du hast wunderbare Balladen gespielt, aber du kannst noch ganz viel weiter und nicht nur Balladen.

00:01:49: Das ist ja das Schöne.

00:01:51: Und ja, dein Mediamartini.

00:01:53: Ich habe mich da farblich heute ein bisschen angepasst und das fand ich jetzt sehr, sehr inspirierend.

00:02:00: Also wenn ihr uns jetzt hört, dann seht ihr es nicht.

00:02:02: Aber wenn ihr uns seht, dann seht ihr es.

00:02:04: Es ist nämlich ein Apple-Martini.

00:02:06: Und ich dachte mir, so ein bisschen grün geht immer, blausen wir von allein.

00:02:11: Ja, absolut, absolut.

00:02:12: Und wir befinden uns ja immer noch in einer Wintersseason hier im Januar.

00:02:17: Deswegen kann man das auf alle Fälle heute noch bringen.

00:02:21: Und es ist ein sehr schöner Martini, die ist Rezept, sage ich euch natürlich gleich.

00:02:24: Es ist sehr, sehr einfach.

00:02:26: Und wir stoßen jetzt auf alle Fälle erst mal drauf an, dass du mit deinem Ja... Medien Martini, dem Apple Martini zu mir gekommen bist.

00:02:35: Liebe Jennifer, schön, dass du hier bist.

00:02:36: Dankeschön.

00:02:37: Danke für die Einladung.

00:02:39: Tschüss.

00:02:40: Freu mich.

00:02:40: Danke.

00:02:41: Und es ist sehr lecker.

00:02:44: Es ist wirklich

00:02:45: sehr lecker.

00:02:45: Es ist sehr lecker.

00:02:46: Refreshing.

00:02:47: Vor allem für Sängerin.

00:02:50: Das Limette, das Citrus,

00:02:52: das schmeckt.

00:02:53: Das ist gut für die Stimme.

00:02:56: Ich brauche das heute definitiv.

00:02:58: Meine

00:02:58: Stimme hat ein bisschen gelitten über die letzten Tage.

00:03:02: Wahrscheinlich war es dann doch zu kalt oder ich habe einfach zu viel geredet und gequatscht.

00:03:05: Aber was soll's?

00:03:06: Man kann mich ja trotzdem noch verstehen und du bist zum Glück da und wir.

00:03:10: Da musst du heute ein bisschen mehr reden.

00:03:11: Das finde ich auch sehr, sehr angenehm.

00:03:13: Ich

00:03:13: versuche.

00:03:16: Ja, aber wirklich ein sehr, sehr guter Martini.

00:03:18: Und wie gesagt, sehr einfach zu machen.

00:03:19: Also super, dass du den vorgeschlagen hast.

00:03:21: Denn du hast ja gesagt, es gibt den Apple.

00:03:24: Wie heißt er nochmal, den du meintest?

00:03:26: Apple Pie Martini.

00:03:27: Apple Pie Martini.

00:03:29: Den gibt es in der Niederland.

00:03:30: Ich

00:03:30: habe mit dem Touaker ein bisschen Caramel geschmecht, auch wirklich wie Nachspeise.

00:03:39: Oh Gott, das ist immer gefährlich.

00:03:41: Genau, das würde ich sagen, ist

00:03:42: ein bisschen gefährlich.

00:03:44: Wir starten jetzt mal ein bisschen ungefährlicher ein.

00:03:46: Und zwar liebe Jennifer, wie es immer so bei mir in der Sendung ist, starten wir mit einer schnellen Quick and Dirty-Frage-Runde.

00:03:53: Du musst dich entscheiden und du darfst auch gerne kurz begründen, warum du dich dafür entschieden hast.

00:03:58: Also, ich würde sagen, wir schießen los.

00:04:00: Und zwar.

00:04:01: Los geht's.

00:04:02: Die erste Frage.

00:04:02: Klavier oder Gitarre?

00:04:04: Ja, Klavier.

00:04:07: Ich habe aufgewachsen mit Klavier.

00:04:11: Klavier von meiner Oma steht in unserem Wohnzimmer.

00:04:14: Und meine Mutter hat gesagt, so bald als du kann es erreichen, dass du die Tasten reichen kannst.

00:04:21: Du hast angefangen.

00:04:22: Und sie hat gesagt ungefähr um drei Jahre alt oder so.

00:04:26: Sensational.

00:04:27: Und für mich ist es immer wie ein Spielplatz.

00:04:33: Nicht nur musikalisch, aber etwas ist das Kanal der Kreativität.

00:04:38: Und ja, also ich habe entdeckt später.

00:04:44: Okay, wenn ich schreibe, weißt du, es ist auch was cool, weil meine Gedanken haben auch einen Platz.

00:04:50: Und ja, aus dem Wachstum jetzt, ich verstehe, was für ein wichtiger Role das Klavier hat in meiner Leben.

00:04:58: Das ist für mich wie ein magischer Teppich.

00:05:02: Und ich durfte ja auch schon bei einem Aufschnitt mit dabei sein, vor Kurzem.

00:05:05: Und da war ja das Magic Klavier auch mit dabei.

00:05:08: Du hast ein ganz schönes weißes Klavier, was du ja sehr, ja immer sehr, sehr passend natürlich einsetzt bei deinen Performances.

00:05:15: Und auch im TV hat man es natürlich gesehen in der Sendung.

00:05:19: Aber dazu kommen wir gleich noch.

00:05:20: Wir spoilern noch nicht zu viel.

00:05:23: Dann die nächste Frage.

00:05:23: Live Konzert oder Studioaufnahme?

00:05:30: Ein Auftritt?

00:05:33: ist es ein Energieaustausch zwischen ich und die Publikum.

00:05:37: Und es ist egal, wie groß, ob das ist, fünfzig Leute oder fünftausend Leute.

00:05:43: Eigentlich am liebsten kleiner, weil das ist ein bisschen mehr erreichbar.

00:05:48: So ein Plakt ein bisschen, so ein Plakkonzerte?

00:05:50: Ja, dass sie kann die Leute sehen und dass sie singt mit und klatscht mit.

00:05:55: Das kommt zurück.

00:05:56: dann, das Energie.

00:05:58: Weil wenn du schenkt immer die ganze Zeit, du singst und siehst niemand

00:06:01: oder sie

00:06:02: singt nicht mit, das ist ein Einbahnstraße.

00:06:05: Aber wenn die Publikum...

00:06:10: Und vor allem

00:06:11: ist es greifbar, oder?

00:06:18: Wie schön.

00:06:19: Und vor allem gibt es ja dazu auch sehr viel zu erzählen.

00:06:22: Du warst ja mit Samu Haber auch oft.

00:06:24: Tour.

00:06:25: Also da will ich auch ein paar Background-Stories haben heute für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:06:31: Jennifer, es wird noch ein bisschen hot werden.

00:06:36: Dann eine gefühlvolle Ballade oder kraftvolle Pop-Songs.

00:06:53: hat viel wert, dass das berühlt die Leute oder das für die ganze Hautmoment, dass sie haben gebraucht oder so.

00:07:05: Aber es gibt auch so viel.

00:07:07: Natürlich, das ist auch Energie mit einem Kraft-Tanzlied oder so.

00:07:14: Ich liebe beides.

00:07:16: Und ich liebe auch Rock.

00:07:17: Ich spiele

00:07:18: nicht

00:07:19: nur Ballarien.

00:07:20: Weiß ich nicht, ob es was auf Deutsch gibt oder Pigeon-Hold.

00:07:26: Wenn jemand spielt so was, okay, sie kann nur so was machen.

00:07:30: Das will ich nicht.

00:07:31: I don't want to be pigeon-hold.

00:07:34: Richtig gut.

00:07:34: Und das ist wichtig.

00:07:38: Ja, nur weil ich kann es machen, heißt nicht, dass es die Einzige ist, dass ich das machen kann.

00:07:46: Okay.

00:07:47: Sehr

00:07:47: gut, sehr, sehr spannend.

00:07:48: Und dann letzte Frage.

00:07:50: Musik mit Tiefgrund oder einfach nur Musik zum Unterhalten?

00:07:57: Genau, das ist auch bei The Event ein Unterschied da.

00:08:04: Aber für mich mit Tiefgrund ist es, wenn ich schreibe ein Lied, ist es wie ein Page von meiner Leben.

00:08:13: Ein Geschichte oder etwas, das ich habe persönlich erlebt.

00:08:18: Und Musik in general, ich glaube, das ist ein universelles Sprache, weil jemand kann das Lied oder die Texte von meinem Lied, und sie kann das nehmen personally und sagen, ah, jetzt sie besteht.

00:08:34: Und sie hat geschrieben genau, was für ein Gefühl ich habe auch.

00:08:41: Und das Feedback, das ich habe... Wie gemäß ich bekommen vom Leute, ich hab ganz der Haupt bekommen, oder das Touch my heart oder so.

00:08:54: Für mich, das ist ein Geschenk.

00:08:56: Wenn ich kann so was machen, das ist für mich das ich liebe.

00:09:01: Das ist wie Admin.

00:09:04: Aber das gibt mir auch das Gefühl, this is my purpose.

00:09:11: Und es war schon eine lange Zeit, dass ich vergessen kann, was wir genau vor meiner Path sind.

00:09:18: Und ja, jetzt bin ich wieder in die Spur.

00:09:21: Du bist zurück

00:09:22: im Game,

00:09:23: in der

00:09:24: Spur, in jeder Hinsicht auf allen Faktoren.

00:09:28: Wie schön.

00:09:29: Und vielen Dank erst mal für die kurze Fragerunde.

00:09:31: Sehr, sehr gut.

00:09:32: Also ich möchte aber grad das nochmal aufgreifen, was du gerade gesagt hast.

00:09:36: Wenn du Songs schreibst und deine Gefühle damit quasi zum Ausdruck bringst, deine Gedanken und auf einmal kommen Menschen, Fans zu dir und sagen, wow, das hat mich berührt.

00:09:50: Was war da so, wenn du dich zurückerinnerst, du bist ja schon sehr, sehr viele Jahre als Sängerin, Künstlerin auf vielen Bühnen unterwegs, nicht nur in Deutschland.

00:10:01: Wenn du dich nun mal daran zurückerinnerst, was war so der schönste Moment, was dir so genau das gegeben hat, dieses Energielevel oder dieses Feedback?

00:10:10: dass jemand dein Song so gespürt hat.

00:10:13: Gab es da etwas, wo du dich gerne zurückerinnerst?

00:10:15: Kein

00:10:15: einziger, aber es ist oft so, wenn jemand sagt, hey, das hat mich wirklich trennen in den Augen oder zu weinen gebracht.

00:10:25: Und dann teilen sie vielleicht ein Geschichte wegen meiner Vater oder wegen meiner Freundin.

00:10:33: Ich bekomme total fremde Leute, aber so ein Personalgeschick.

00:10:40: Ein Ehre, das ist ein Privilege, dass ich habe ein Open Door gemacht, dass die Leute wohl, dass sie so was mit mir teilen können.

00:10:49: Und vielleicht das hält sie auch ein bisschen.

00:10:53: Das ist für mich, das ist etwas, das hält immer meine ganze Leben.

00:10:57: Und wenn ich kann es weiter schenken, das gibt es nicht wirklich.

00:11:04: Und vor allem wenn man auf der Bühne steht, denke ich, ist das ja bestimmt auch nicht so... Also wenn man diese Emotionen manchmal der Leute auch sieht, das kommt doch bestimmt auch vor, gerade wenn du deine Balladen spielst mit sehr viel Tiefgrund und natürlich Herz, was du da hineinsteckst in die Performance und dann siehst du vielleicht in der ersten Reihe oder in der zweiten Reihe, je nach Licht, Menschen, die das fühlen.

00:11:28: Wie gehst du damit denn Onstage dann um?

00:11:30: Ist das nicht auch schwierig dann quasi trotzdem konzentriert zu bleiben in dem Moment, wenn man die Emotionen sieht von den Menschen, von den Leuten vor der Bühne?

00:11:39: Ja, manchmal muss ich meinen Augen zu machen.

00:11:43: Das ist genau, wenn ich selbst ein bisschen überfordert in dem Moment.

00:11:49: Oder ob das Text war Personal oder das Lied war für mich wichtig, weil meine eigenen Geschichte.

00:12:00: Aber ich habe auch ein Interview gelesen von Elton John.

00:12:06: wenn er für Prinzess Diana, für

00:12:11: die

00:12:11: Beirugung gezogen hat.

00:12:13: Er hat gesagt, wie kann ich das schaffen ohne weinen, ohne hey weißt du was, das ist meine Aufgabe, jetzt ist es mein Job.

00:12:19: Diese Leute brauchen jetzt eine Plattform oder eine Möglichkeit, dass sie können auch diese Motion rauslassen.

00:12:26: Und jetzt, ich mache was, ich singe, ich spiele, das ist mein Job.

00:12:33: Später.

00:12:34: Später kann ich dann ein bisschen weinen oder breakdown, oder was kommt, von diesem Akte-Bahn, dieses emotionalen Akte-Bahn.

00:12:42: Und das, ich habe das nie vergessen, das ist immer in meiner Kopf, wenn ich fühle mich, okay, jetzt, ich werde auch ein bisschen weinen, und natürlich, wenn

00:12:52: ich fängt an... Ja, die Stimme zu drücken wird, oder?

00:12:54: Ja, die Stimme geruh, wie gewagt.

00:12:57: Und es ist kein Option.

00:13:00: Aber ja, trotzdem ist halt... Ja beim Boys auch ein bisschen, es hat passiert für mich persönlich.

00:13:07: Das glaube ich.

00:13:08: Ja.

00:13:09: Wenn man da diese ganzen Emotionen ja auf einmal mitbekommt und aus diesem riesen Studio dann auf einmal aber dann merkt Hopla, da ist eine ganz besondere Energie, die gerade stattfindet.

00:13:21: Und man ist ja auch nur ein Mensch.

00:13:23: Man reagiert natürlich mit Gefühlen und ich glaube das macht ja... Wir sind

00:13:26: die Roboter.

00:13:27: Genau.

00:13:27: Das ist das allerwichtigste und ich glaube das macht es ja auch aus.

00:13:31: So wie bei dir diesen Erfolg dann auch zu bekommen.

00:13:34: Und das kommt natürlich auch beim Fernsehpublikum an, nicht nur bei denen, die aus in dem Fall, wenn man zu The Voice geht als Beispiel, dann auch natürlich mitbekommt emotional vor dem Fernsehen.

00:13:47: Ja, liebe Jennifer, vielleicht noch kurz zu dir auch, du bist in Chicago geboren.

00:13:53: Ich meine, wie passend, die Stadt der Musik, sag mal.

00:13:56: Also das ist ja schon in die Wiege gelegt, eigentlich.

00:14:00: Und bist aus Chicago, dann quasi... Du warst lange natürlich auch in den USA, logisch.

00:14:08: Hast dann auch eben Musik und Klavierfahrung gesammelt, schon sehr, sehr lange.

00:14:14: Oder zehnmal, wie kam das dazu?

00:14:17: Wie ist der Weg da entstanden?

00:14:20: Schon lange Geschichte von meiner Familie.

00:14:23: Ich habe bekommen, dass ich jetzt die vierte Generation Musikerin in unserer Familie bin.

00:14:29: Meine Oma hatte für die schwarzen weißen Filme Klavier gespielt.

00:14:33: Wichtig gut, wow.

00:14:36: Meine Mutter, meine erste Erinnerung war, ich glaube, ich war vier oder so.

00:14:42: Sie war ein Soloistin-Sängerin.

00:14:44: Sie spielt auch Klavier, aber Primarily Singerin.

00:14:50: Ich habe es gesehen, ich war total für sauber.

00:14:54: Wie cool ist das?

00:14:55: Das will ich auch machen.

00:14:57: Ich bin dankbar, dass sie nicht nur Mutter, aber auch Lehrerin war.

00:15:04: Ich bin die kleinste von fünf Kindern.

00:15:08: Wenn es kommt zu den letzten Kindern, sie hat schon alles erlebt.

00:15:11: Ja, okay, ist okay, sie ist gonna live, she'll survive.

00:15:14: Aber dass sie unterstützt, meine Passion ohne Druck.

00:15:19: Das war, was sie hat wirklich gut gebacken.

00:15:22: Beide Eltern, beide Lehrer, Lehrerinnen.

00:15:25: Und ich, als sie wachsen, viele Leute sagten manchmal, auf der einen auftritt.

00:15:31: Oh

00:15:31: Mann, ich hab nie gewusst, dass man kann, also... Profi, Klavier spielen und singen.

00:15:37: Wie du machst, das schaut so Spaß und cool.

00:15:40: Schade, meine Eltern haben so viel Druck gemacht als Kind.

00:15:43: Ich habe das abgegeben.

00:15:44: Das hat sie nie gemacht.

00:15:46: Das will ich auch als Mutter nicht machen.

00:15:48: Das ist einfach futtern, das Passion.

00:15:51: Und ich habe eigentlich meine zweite Klasse, ich habe Klavierunterricht bekommen.

00:15:59: Und die Lehrerin hat gesagt, weil ich habe gedacht, okay, Ich habe etwas geschrieben, ich würde das jetzt spielen.

00:16:07: Sie hat einen Kaffee oder Tee geholt.

00:16:09: Ich habe nicht geübt, aber gespielt, was ich habe geschrieben und sie war sauer.

00:16:14: Und sie hat meine Mutter gesagt, nein, she's wasting my time.

00:16:20: Das war nicht die richtige Lehrerin für mich.

00:16:24: Wow,

00:16:25: wie heftig.

00:16:25: Genau.

00:16:26: Und meine Mutter, sie hat zwei Optionen.

00:16:30: Ein, streng.

00:16:31: Du machst jetzt oben du du du du oder okay, mach wie du willst.

00:16:37: Einfach.

00:16:39: Ja.

00:16:39: Ja,

00:16:40: und das macht es wahrscheinlich aus, diese Leidenschaft dann auch beizubehalten oder zu entwickeln natürlich auch weiter zu fördern.

00:16:47: Meinst du, was wäre denn gewesen, wenn du jetzt gesagt hättest, du willst, weiß ich nicht, Ärztin werden?

00:16:53: Wäre das dann okay gewesen, wenn du dann diese Musikstrange unterbrichst, dass der erfolgreichen Musikhistoriker, der Familie?

00:17:00: Ich glaube, für die beide, wir sind beide Lehrerinnen.

00:17:04: Ein Fakt, dass wir sind glücklich,

00:17:06: wie schön,

00:17:08: und das war für die beide die...

00:17:12: Wow, wow.

00:17:13: Und wie ging es dann weiter?

00:17:14: Du warst ein bisschen zu Musik gekommen, bist auch in der Musik geblieben.

00:17:19: Du hast als Sängerin natürlich auch gearbeitet in den USA.

00:17:23: Und dann ging es irgendwann nach Hollande, die Niederlande, oder?

00:17:26: Oder wie, was war da noch dazwischen?

00:17:28: So, welche Steps?

00:17:29: kannst du uns noch verraten, was da noch

00:17:31: passiert ist?

00:17:31: Ja, in der Schule natürlich, ich wollte dann dabei bei ein Chor oder Musical Theater.

00:17:36: Ich habe alles probiert und ich hatte... Normale, viele verschiedene Jobs.

00:17:44: Ich habe eigentlich für über zehn Jahre mit Tieren gearbeitet und immer am Wochenende spielt mit einem Band.

00:17:53: Und dann kommt das Konzept, das heißt Dueling Pianos.

00:17:57: Und ich habe gehört, was ist das Dueling Pianos?

00:18:00: Ich will das gerne sehen.

00:18:01: Was machen sie?

00:18:03: Und bei der ersten Aufschritt steht auf der Bühne zwei.

00:18:07: Große Klavier in zwei Männer und sie spielt so ein bisschen wie Tischtennis.

00:18:13: Okay.

00:18:14: Ein Spielt ein Lied, die andere unterstützt ihn mit Solos oder Harmony.

00:18:19: Und das geht hinher, hinher.

00:18:21: Aber die Publikum ist auch dabei.

00:18:23: Sie spielt mit, ist ein bisschen Comedy, ein bisschen Improv.

00:18:27: Alle sind Request.

00:18:29: Spontan, was die Leute würden.

00:18:31: Also ist

00:18:32: es wirklich nicht einstudiert im Vorfeld?

00:18:35: Irgendeine Playlist?

00:18:36: Wow!

00:18:36: Du

00:18:37: bist ein human jukebox.

00:18:39: Wie krass.

00:18:40: Und die erste Show habe ich gesehen.

00:18:43: Ich kann es schaffen.

00:18:44: Ich kann es tun.

00:18:45: Ich will es tun.

00:18:46: Und ich habe gefragt, wie kommt man für ein Audition?

00:18:50: Wie kann ich das?

00:18:52: Und der Manager hat gesagt, ja, du musst, ja, du musst nur mindestens tausend Liter oder so.

00:18:59: Okay, ich bin mindestens sixhundert oder siebenhundert, kenne ich schon.

00:19:03: Echt?

00:19:04: Ich sage, ja, ja, meine Charakterzeit, Audition, bitte.

00:19:07: Und ich habe das an der nächsten Dienstag gemacht und ich habe den Job bekommen und meine Job gekündigt.

00:19:17: Zwei Wochen später bin ich voll seit dueligen Pianisten, vier Tage per Woche.

00:19:23: Manche mehr, manche fünf oder sechs, aber für die Stimme haben wir.

00:19:29: Ja, die Stimme, da haben wir.

00:19:30: Ja, schützen, weil es ist viele.

00:19:32: Das ist mindestens dreieinhalb Stunden Show und die Spiels zwischen Adelt und ACDC.

00:19:42: Ich weiß nicht, was für das

00:19:43: Spiel ist.

00:19:43: Das ist ja der Wahnsinn.

00:19:44: Aber ich habe mich das immer schon mal gefragt, wie schafft man es so jetzt wie du in deinem Fall?

00:19:50: diese ganzen Songtexte zu lernen.

00:19:55: Das ist ja auch schon ein Talent für sich, unabhängig von der Stimme und dass man gut singen kann.

00:20:01: Aber das ist ja Wahnsinn, dass man da wirklich so ein weites Portfolio an Songs hat.

00:20:10: über die Texte.

00:20:11: Ich

00:20:12: hätte für immer ein paar Ordner für die Decke.

00:20:15: Okay, so Sixties, Siebzig, Achtzig, Neunzig.

00:20:18: Ja.

00:20:19: Jetzt haben wir iPad natürlich.

00:20:20: Jetzt

00:20:20: geht das mal gleich.

00:20:22: Aber ein Spiel, das ich selbst gespielt habe, weißt du, wenn du bist unterwegs im Auto und du suchst aus, ein Lied auf der Radio.

00:20:30: Nein, next, next, next.

00:20:33: Ich habe das aus einem Spiel gemacht.

00:20:35: Zwei, drei Sekunden.

00:20:36: Ich darf zwei oder drei Sekunden haben vor, ich muss das Song ... wissen was es ist für ein Titel, was es ist für ein Lied, wer es ist, auch wenn es nur die Anfang vom Schlagzeug ist.

00:20:47: Das ist der Snare-Drom-Open-In.

00:20:50: Ah, das ist da, da, da.

00:20:52: Jennifer, da gab es eine ganz tolle Sendung, da hättest du hingehen können.

00:20:56: Wetten das!

00:20:57: Ich glaube, da wär's doch auf alle Fälle gut platziert gewesen.

00:21:00: Hättest du wetten das?

00:21:01: Ja, das war richtig cool.

00:21:03: Ja, das war richtig cool.

00:21:04: Also da, wenn du da gesagt hättest, ich erkenne nach einer Sekunde oder nach zwei irgendein Song aus, was letztes ich

00:21:10: wieviel... Das gibt da einen Show.

00:21:11: Ich hab's gesehen.

00:21:12: Gibt es immer noch, ne?

00:21:13: Gibt es hier, oder?

00:21:14: Gibt es hier,

00:21:15: oder?

00:21:16: Ja,

00:21:16: genau.

00:21:16: Jetzt rüber drüber sprechen.

00:21:17: Es stimmt, es gibt diese Sendung tatsächlich auf eigene Musikerkennungs-Quiz-Show.

00:21:23: Ja, stimmt, stimmt.

00:21:25: Also nicht schlecht,

00:21:26: cool.

00:21:27: Ja, ich habe gedacht, ich bin ein bisschen komisch, wenn ich so was

00:21:29: spiele habe.

00:21:30: Nein, ich finde das super.

00:21:32: Das hat gelohnt, das hat gelohnt, weil wenn du sagst, kannst du sowas spielen?

00:21:39: Ja, das fängt dann so.

00:21:40: Ja klar, okay.

00:21:41: Klass,

00:21:41: aber dass du den Text dann auch noch hast.

00:21:43: Manchmal,

00:21:44: ja, die Musik kenne ich schon, aber die Text, manchmal muss ich die Text lesen.

00:21:51: Oder ob das ist sehr komplex, vielleicht okay, braucht einfach die Gitarre, Chart.

00:21:56: oder ob das G oder D oder F, ja.

00:22:00: Aber ehrlich sagen, ich lese keine Musik.

00:22:04: Das ist für mich, ich bin zwischen den Stühlen, ob das ein Worteil ist oder ob das halt mir ein bisschen zurück.

00:22:11: Weil jetzt als Profi, wenn jemand sagt, kannst du so was spielen?

00:22:15: Ich müsste es nur hören.

00:22:17: Ja.

00:22:17: Ein paar Mal, dann ich kann es spielen.

00:22:20: Aber wenn sie stört für mich Papier mit Noten, kann ich keine Ahnung.

00:22:25: Okay, interessant, interessant.

00:22:27: Sag mal, was würdest du denn jetzt jeder Musikerin, Musiker, Sängerin, Sänger raten, wenn man so einen kleinen Blackout hat auf der Bühne?

00:22:37: Weißt du, warum ich mich das jetzt auch frage?

00:22:39: Ich habe da letztens ein Tiktok gesehen von Mariah Carey und ja, wir lieben sie alle und sie ist großartig, aber... Bei ihr läuft der Teleprompter mit Onstage.

00:22:49: Das habe ich noch nie gesehen, dass bei einem Live-Konzert für die Künstlerin ein Teleprompter mitläuft oder weiter in der Halle.

00:22:59: Ich meine, das sind ja ihre eigenen Lieder.

00:23:02: Und trotzdem muss sie da wahrscheinlich den Text immer wieder mal ablesen oder singen.

00:23:06: Ist das normal?

00:23:07: Ist das unnormal?

00:23:08: Frage ein?

00:23:09: Ich glaube, jetzt ist es normal.

00:23:10: Ich bin auch...

00:23:13: Früher,

00:23:14: ich hatte die Meinung, nein, ich muss es auswendig lernen.

00:23:19: I don't want any Unterstützung.

00:23:21: Ich würde gerne meinen Augenkontakt mit den Publikum haben.

00:23:25: Das Energie, nicht lesen weiß, aber Spiel von meinem Herz mit meinem Körper.

00:23:30: Das ist, natürlich, wenn du etwas lesen, du bekommst, es ist, du halt ein bisschen zurück, weil du musst ihr Fokus auf die Text.

00:23:42: Ja, das ist nicht meine Lieblings, aber ich verstehe das auch manchmal.

00:23:48: Ja, es kann sein, dass... Wow, das

00:23:49: habe ich so noch nicht gesehen.

00:23:50: Es

00:23:50: sind verschiedene Aspektelemente für jedes Auftritt.

00:23:54: Ich habe schon das Jahr ein Auftritt gespielt, wo die Spotlight, wo es so hell ist, ich kann gar nichts sehen.

00:24:03: Nein,

00:24:03: wirklich?

00:24:04: Oh nein,

00:24:09: das ist ja furchtbar, das ist ja

00:24:10: furchtbar.

00:24:11: Man weiß nicht, was passiert.

00:24:14: Und wieder ein Interview, ich habe gelesen von John Mayer, er hat gesagt, ja, das kommt eine Zeit, wenn alles was ganz schief geht, wenn es passiert, alles was kann passieren, würde passieren.

00:24:27: Und ich habe immer das hinter meiner Kopf.

00:24:30: bleib bereit für... Alles.

00:24:34: Weißt du es nicht?

00:24:36: Ja, das ist live.

00:24:37: Das

00:24:37: ist live.

00:24:37: Ich habe schon zweimal meine erste Zahn gebrochen auf dem Mikrofon.

00:24:43: Fünfmal ist sie repariert.

00:24:45: Wow.

00:24:46: Das erste Mal, ich habe das verschluckt.

00:24:48: Warte mal, du hast wirklich fünfmal.

00:24:51: Dein Zahn

00:24:52: ist... Gebrochen.

00:24:53: Komplett

00:24:53: gebrochen?

00:24:54: Ja, wegen einem

00:24:55: Mikro.

00:24:56: Zwei Mal wegen Mikro.

00:24:57: Und jetzt

00:24:58: ist es einfach

00:24:59: nicht so stark, so auf, wenn ein Dattelkehren ist.

00:25:03: Ist das so eine

00:25:03: Berufskrankheit

00:25:04: von Musikerin, Sänger?

00:25:06: Genau, das

00:25:06: verneht in der Jobdescription.

00:25:08: Und Zahnärzte freuen sich über die, dass es keine Zusatzversicherung gibt für Sängerinnen, die sich die Zähne im Mikro

00:25:14: fassen.

00:25:15: Aber wenn ich bin in einem Setting für einen Auftritt, das ist ein bisschen mehr... Internet oder so.

00:25:21: Und die Leute können mich etwas direkt fragen.

00:25:24: Ich muss ihm aufpassen, dass sie fast die Mikrophones da nicht.

00:25:28: Ja, vor allem ist das

00:25:29: das Wichtigste.

00:25:31: Man sieht doch eine Sängerin immer auf den Mund und schaut sich natürlich die Zähne an.

00:25:37: Das ist mal eine gute Story.

00:25:39: Die bringen wir auf alle Fälle.

00:25:40: Die schneiden wir nicht raus.

00:25:42: Wie lange haben wir schon?

00:25:46: Sensationell.

00:25:47: Und meine zweite Frage, jetzt sind wir ein bisschen abgewichen.

00:25:49: Aber die zweite Frage, die ich noch hatte, zu der ersten, die ich vorhin schon mehr gestellt habe, jetzt weiß ich selber nicht mehr, was ich genau

00:25:55: finde.

00:25:56: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:25:57: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:25:58: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:25:59: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:00: Achso,

00:26:00: ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:01: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:02: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:03: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:04: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:06: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:07: Achso, ich weiß nicht mehr, was ich genau finde.

00:26:08: Jennifer, was würdest du raten als Tipp, jungen Sängerinnen, Sänger, wenn man einen Blackout hat, on stage oder kein Teleprompter, wie Mariah Carey oder andere Superstars?

00:26:19: Was macht man denn dann?

00:26:21: Ist dir das auch schon mal passiert?

00:26:22: Aber vielleicht die erste Frau.

00:26:23: Nicht die Publikum allein.

00:26:24: Das passiert auch für mich immer noch.

00:26:27: Wenn ich zum Beispiel ein Lied spiele, das ich spiele so oft, dass ich muss nicht mehr denken, was in den Text kommt, einfach auf dem Arsch.

00:26:36: Automatisch.

00:26:37: Und dann, das kommt zu sagen, ich habe zu viel überlegt oder ich habe zu, oh, what is next?

00:26:43: Und dann ist es selber schuld.

00:26:46: Ich war nicht in meiner Groove.

00:26:48: Das heißt, du nimmst das Publikum mit rein und sagst

00:26:50: dann

00:26:51: irgendwas?

00:26:52: Ja, das...

00:26:54: Seid ihr gut drauf?

00:26:55: Es ist

00:26:55: auch nicht schlimm, wenn Sie wissen, dass du hast etwas bewockt.

00:26:59: Das ist auch nicht so schlimm.

00:27:02: Das sagst du, aber ich glaube, ganz viele deiner Kollegen denken sich, oh Gott, nein, meine ganze Performance.

00:27:08: Ja,

00:27:08: das bringen die Leute mit.

00:27:10: Das ist eine Reise für alle.

00:27:12: Und das sagt, hey, kannst du das mit singen?

00:27:14: Oder was ist die nächste?

00:27:17: Das ist es, okay.

00:27:18: Ehrlich,

00:27:19: sag, was ist jetzt, was gerade passiert?

00:27:22: Spannend.

00:27:23: Und ich sage dir später ein Tipp, das ich habe bekommen auch von Samo, aber das kommt

00:27:28: noch.

00:27:28: Okay, das kommt noch.

00:27:30: Also wir dürfen es auf gar keinen Fall vergessen, es kommt noch.

00:27:34: Apropos, denn genau, wir hatten das jetzt schon natürlich, jetzt haben wir auch schon Samo noch mal erwähnt.

00:27:41: Dein Weg zurück zur Musik, du hast gerade erzählt.

00:27:44: eben, dass du ja seit Kind auf mit Familie natürlich sowieso den Background hattest, musikalisch zum Glück auch eine Erziehung zu genießen und auch gefördert wurdest.

00:27:54: Du bist dann Mama geworden, was ja was ganz Schönes und Wunderbares im Leben ist und hast dann erst mal dich ein bisschen zurückgezogen, oder?

00:28:01: Und hast gesagt, das ist meine Prio One.

00:28:03: Family, das ist jetzt mein Leben.

00:28:07: nach Europa gekommen wegen Musik getragen.

00:28:10: Ich war im Holland für ungefähr vier Jahre.

00:28:14: Ich habe gesagt, ich habe schon viele erlebt als Musikerin.

00:28:17: Es ist okay, wenn ich jetzt konzentriere mich auf Mutterschaft und unterstütze jetzt mein Ex-Mann, aber mein Mann seiner Karriere.

00:28:28: Das war immer ein Traum.

00:28:31: Weil ja, ist er auch Musiker?

00:28:33: Nein, was ganz anderes.

00:28:34: Ist auch manchmal nicht so verkehrt.

00:28:35: Aber das ist manchmal, das geht.

00:28:37: Ja.

00:28:39: Und meine Mutter hat immer gesagt, ja, Mutter Schaffer, versiedet die große Freude in ihr Leben und sagt, das will ich auch erleben.

00:28:46: Wie toll.

00:28:47: Und das, ich weiß, weil ich brauche ein bisschen Zeit zum Vorbereiten oder üben, meine Kopf auch nicht nur im Personal üben.

00:29:01: Manchmal, wir haben mit kleinen Kindern, das ist manchmal ein bisschen schier.

00:29:05: Auch, vor allem weil meiste Auftritts in den Abend.

00:29:09: Und wenn wir es früh aufstehen, können immer müde, das geht nicht.

00:29:15: Immer ein bisschen abgelenkt, das geht nicht.

00:29:18: Ich würde gerne ein bisschen full gas, immer konzentriert auf Musik oder Mutterschaft.

00:29:24: Toll.

00:29:25: Mein ganzes Herz, wie ich habe gemacht mit Musik, jetzt konzentriert mich auf Mutterschaft.

00:29:30: Und ich habe die erste paar Jahre nach der Geburt von meinem Sohn weitergemacht mit Auftritt.

00:29:40: Ich hatte ein Lied, das ich geschrieben habe.

00:29:44: Die International Rote Kreuz hat das, wie gesagt, ausgewaltt als die International Him.

00:29:52: Ah, wow!

00:29:53: Das heißt, das Rote Kreuz hat deinen Song genommen und war quasi, das war die Hymne.

00:29:59: für das rote

00:30:00: Kreuz.

00:30:01: Für alle Helfer.

00:30:02: Das war einer.

00:30:04: Großartigen.

00:30:06: Und wegen des Lieds, ich habe dann für König Willem Alexander gesungen.

00:30:12: Ich habe in Geneva die Peace Conference-Obenen gemacht.

00:30:16: Das war so ein schöner Reise.

00:30:20: Und danach, ich habe ein bisschen wieder in der Mutterschaft-Role konzentriert.

00:30:28: Eigentlich, ich habe schon angefangen, wieder in der Musik zu kommen.

00:30:35: Und dann kommt wieder auf, du weißt du.

00:30:37: Ich hatte im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr, meine Tochter war neun Monate alt.

00:30:43: Und

00:30:45: dann alle die ganze Welt stoppt.

00:30:48: Man weiß nicht, was.

00:30:49: Was machen wir?

00:30:50: Ja, es war eine ganz schwierige Zeit damals.

00:30:52: Keiner wusste ja wirklich, was passiert.

00:30:55: Vor allem Artists.

00:30:56: Sowieso.

00:30:57: Klar, keine Konzerte, keine Shows.

00:31:01: Aber alle bleiben zu Hause und schaut etwas an, schaut fernzieht oder hört etwas an.

00:31:08: Das ist schon wichtig,

00:31:09: dass

00:31:10: wir haben das Musik oder Film.

00:31:13: Und dann, ja, alles fängt wieder an.

00:31:19: Meine Personal-Leben hat eine andere Richtung.

00:31:26: Das habe ich nicht geplant, aber das war die richtige Entscheidung für mich.

00:31:33: Die richtige

00:31:33: Weg und Entscheidung.

00:31:34: Wie schön, ja.

00:31:35: Und dann, ich war von meiner Ex-Mann getrennt in den Zweiundzwanzig, dann habe ich gesagt, was mache ich jetzt denn, soll ich?

00:31:46: Schau, ob die können es noch schaffen mit Musik?

00:31:48: Nein, ich bin zu alt.

00:31:50: Und

00:31:50: da warst du noch in Niederlande oder in Deutschland?

00:31:55: Und ich habe überlegt, ob ich wieder zurückgegeben würde, dass ich arbeite wieder mit Tieren oder mit Kindern.

00:32:03: Ich habe das geliebt, das würde ich gerne wieder machen.

00:32:07: Aber auch Musik ist es immer noch, das brennt.

00:32:12: Und ein Kollege hat gesagt, ja, dann schauen wir auf The Voice of Germany, weil, wenn du schaffst, mindestens einmal in den Fernsehen zu kommen, dann hast du wieder deine Name.

00:32:23: Und Helden können wieder anfangen.

00:32:27: Ja, da kann man so eine kleine Vermarktung eigentlich

00:32:29: dann starten.

00:32:30: Genau, über die Reichweite.

00:32:33: Ja, wie ich habe gesagt, meine erste Gedanken war, nein, ich bin zu alt.

00:32:37: Ich schaff das nicht mehr.

00:32:39: Eigentlich seit der zweite Staffel niemand über dreizig hat gewonnen.

00:32:43: Niemand über dreizig hat der Voice of Germany gewonnen bislang?

00:32:48: Seit der zweite Staffel.

00:32:49: Das

00:32:50: ist krass.

00:32:50: Und hier bin ich.

00:32:51: Ich war für die sechsten vierzehn gesagt.

00:32:53: Ja, nein.

00:32:56: Ich bin nicht so.

00:32:58: Aber, schauen wir mal.

00:32:59: Wenn ihr direkt weißt, ich habe nichts zu verlieren.

00:33:02: Absolut.

00:33:03: Und okay, ich würde auch meine Kinder sagen, hey, weißt du, was Musik ist?

00:33:08: Auch ein Path.

00:33:10: Und sie sind beide die Hälfte für mich.

00:33:12: Die haben beide das Musik.

00:33:16: Beide singt und sind beide kreativ.

00:33:22: Fast forward zu Dezember.

00:33:26: Ich habe gesagt, ich war total überrascht.

00:33:30: Vor allem war das Talent, wo es so hoch war.

00:33:33: Es waren so viele talented Leute, dass ich das nicht erwartet

00:33:40: habe.

00:33:40: Und wie kam das, dass du dann gesagt hast?

00:33:43: Ich gehe zu The Voice.

00:33:44: Es gibt ja noch ein paar andere Shows in Deutschland.

00:33:49: Oder vielleicht auch in den USA.

00:33:52: Aber gut, du warst natürlich jetzt in Deutschland.

00:33:53: Hast dich dazu entschieden, hier bei so einem Format mitzumachen.

00:33:57: Aber was war der ausschlaggebende Punkt für The Voice?

00:33:59: Die Qualität?

00:34:00: Die Qualität.

00:34:01: Mein Kollege hat gesagt, er hat das auch gemacht.

00:34:07: Niemand hat für ihn umgedreht, aber er hat trotzdem Arbeit bekommen.

00:34:12: Und viele Mogelkei said, opened doors and said, okay, ja, das will ich probieren.

00:34:17: Dann schauen wir mal.

00:34:21: Wow, Jennifer, ich mein, schau mal, das war ein winktes Schicksals eigentlich, ja.

00:34:26: Er hat dich dazu überredet oder dir das empfohlen.

00:34:29: Das

00:34:29: ist wirklich ein pivotal Moment.

00:34:32: Ja, total.

00:34:33: Ich weiß, es geht wieder diese Richtung oder total... An der Richtung weiß es nicht.

00:34:38: Und wie läuft das ab, wenn man sich da... Also, wie hast du dich da beworben?

00:34:41: Wie ist da der Prozess?

00:34:42: Schickt man erstmal ein Tape hin oder... Genau,

00:34:44: das online.

00:34:45: Ein Handy-Video oder wie funktioniert das?

00:34:47: Denkst

00:34:47: du, neunzig Sekunde online Video.

00:34:51: Okay.

00:34:53: Und... Nein, zweitig war das.

00:34:56: Die singt man in die Kamera einfach.

00:34:58: Genau.

00:34:58: Okay.

00:34:59: Aufnehmen mit Handy, das reicht.

00:35:01: Okay.

00:35:02: Und ich hab... Ja, gespielt, gesungen, hallo, ich bin Jennifer, ich bin Mutter, bla, bla, bla.

00:35:07: Und dann habe ich eine Rückmeldung, ich glaube, das war erst für E-Mail bekommen.

00:35:13: Ich würde gerne ein Telefon besprechen, Zoom-Meeting war das der erste.

00:35:18: Okay.

00:35:19: Und dann ist das schon im Januar.

00:35:23: Dann kommt es die Mai, ich glaube Mai oder Juni.

00:35:29: Ja, ich

00:35:29: glaube, das fängt genau.

00:35:31: Zumindest für die Fernsehzuschauer.

00:35:34: Und wir spulen vor, es hat alles gut geklappt.

00:35:39: Du hast das Video hingeschickt, du bist im Blind Auditions, hast Dreams gesungen, oder?

00:35:45: Das war immer meine Lieblingsaufform.

00:35:49: Hammer.

00:35:50: Absolut, toller Song.

00:35:52: Ja,

00:35:52: ich würde sagen, wer nicht, hallo.

00:35:55: Und auf einmal drehen sich alle vier Coaches um.

00:36:00: Aber

00:36:00: in der letzten Sekunde, so talk about Panic Mode.

00:36:04: Ja,

00:36:05: also wirklich, das ist ja unglaublich.

00:36:07: Hast du das überhaupt realisiert?

00:36:09: Kannst du dich daran noch zu einem Wirk erinnern?

00:36:12: Oder ist man voller Adrenalin und... Begreift das dann gar nicht mehr?

00:36:17: Die

00:36:17: erste Strophe.

00:36:21: Ich habe gemerkt, niemand dreht.

00:36:23: Oh nein.

00:36:24: Nein.

00:36:25: Warum habe ich das gemacht?

00:36:26: Oh, das ist so peinlich.

00:36:27: Oh, die Gedanken läuft, weißt du?

00:36:30: Und dann kommt dann eine kleine Voice und sagt, hör auf Jen.

00:36:33: Einfach mach was du magst und spiele.

00:36:35: Einfach do what you do.

00:36:37: Absolut.

00:36:38: Cool.

00:36:38: Und

00:36:39: ich glaube in diesem Moment habe ich meinen Augen zu und dann fahre ich in und spiele.

00:36:44: Und dann bin ich wieder gelandet von meiner Reise, oder quasi im Heufer.

00:36:50: Und dann habe ich gesagt, oh, schau mal, alle viel haben wir

00:36:53: gesehen.

00:36:54: Wer warst denn da, welche Coaches waren in der Staffel dabei?

00:36:57: Mark Forster, Yvonne Kattefeld, Cameron und Samu Haberg.

00:37:02: Und du hast dich dann für?

00:37:04: Samu.

00:37:06: Entschieden.

00:37:07: Was war dein Beweggrund dafür?

00:37:10: Viele, glaube ich, beneiden dich jetzt vor allem sehr viele Frauen.

00:37:14: Ich habe mit vielen deutschen Freunden schon geredet, was denkst du, wenn jemand dreht oder was für mich am besten passt.

00:37:28: Ich habe keine Entscheidungen erreicht.

00:37:29: Das war immer noch nie klar für mich.

00:37:32: Es war alles in Wirklichkeit.

00:37:34: Der Hammer, alles ist super.

00:37:36: Yvonne ist auch ein Mutter, sie hat auch ein Sonnenlied als meine Sonne.

00:37:40: Total,

00:37:40: es ist doch schwierig dazu zu entscheiden, oder?

00:37:42: Oh,

00:37:42: sie wird es vielleicht wissen, wie das ist, das Camp zwischen Mutterschaft und Musiker.

00:37:48: Ich hätt schon meine Hausaufgabe gemacht.

00:37:52: Und dann... Auf einmal springt Samu auf seine Stuhl und sagt, können wir ein Duett zusammen singen?

00:37:57: Und er kommt auf die Bühne und spontan spielt, can't help falling in love with you.

00:38:02: Also

00:38:02: das ist wirklich alles spontan.

00:38:04: Total

00:38:04: spontan.

00:38:05: Manchmal

00:38:05: denkt man sich, das kann ja gar nicht alles so locker und easy sein.

00:38:09: Es muss vorher einstudiert werden.

00:38:11: Also es ist alles wirklich spontan.

00:38:13: Das

00:38:13: war spontan.

00:38:14: Wow.

00:38:14: Das war spontan.

00:38:14: Die einzige, dass Sie haben mir schon vorbereitet, sagt, vorbereiten ein Zugabe, falls jemand fragt.

00:38:22: Und auch weil du bist ein Songwriter, vielleicht etwas, das du hast geschrieben.

00:38:27: Also okay.

00:38:28: Einfach, ja.

00:38:30: Planet etwas.

00:38:33: Aber das Sammeln kommen wir auf die Bühne.

00:38:36: Wow.

00:38:37: Ich glaube, du siehst es vielleicht in der Video meiner Augen.

00:38:41: fast pop raus von meiner Kopf, und er hat gesagt,

00:38:44: da werden wir was sammeln.

00:38:45: Ja damit rechnet man natürlich auch nicht, oder?

00:38:47: Das ist auf einmal ein Co-op, sein Superstar, auf die Bühne kommt, dass du jetzt singen möchtest.

00:38:52: Er ist groß, ich bin auch nicht klein, ich bin ein- achtzig.

00:38:56: Er ist wie groß

00:38:56: als ich, ja cool.

00:38:59: Und ja, wir haben das dann spontan zusammen gesungen und ich habe ... Die Heimene ausgesucht und das war cool.

00:39:08: Ein sehr cooler Moment.

00:39:09: Toll.

00:39:10: Und dann habe ich das Entscheidende erreicht.

00:39:14: Das ist jetzt klar.

00:39:15: Das ist total klar.

00:39:17: Ich gehe mit Samu.

00:39:18: Ich würde gerne ein bisschen mehr zusammen singen.

00:39:20: Das war cool.

00:39:20: So cool.

00:39:21: Und er war total locker und ehrlich.

00:39:24: Und das war wirklich nicht ein Showman, sondern ein normaler...

00:39:32: Ich glaube, das fragen sich ja viele.

00:39:34: Ist er wirklich so, wie man ihn im Fernsehen sieht?

00:39:38: Oder ist das auch alles nur Show?

00:39:40: Ist das alles nur für die Fans?

00:39:42: Aber du hast ihn ja auch erlebt, eben oft eher, also wirklich in Besprechungen, denke ich mal, oder im Songauswahl, in Coachings, Vocal Coaching.

00:39:52: Wie ist er da so?

00:39:53: Ist er greifbar für euch gewesen oder für dich?

00:39:56: Total.

00:39:56: Total.

00:39:57: Was du siehst, ist ehrlich.

00:40:00: Er ist treu und er hat immer unsere Interesse in sein Herz.

00:40:09: Er passt gut auf uns.

00:40:11: Es ist auch ein paar Mal, ich weiß nicht, wie weit wir waren in der Competition schon, aber das war, wie.

00:40:18: wir stehen alle hinter die Bühne.

00:40:21: Jemand kommt mit einem Kamera, er würde eigentlich mit uns ein bisschen reden und ein bisschen pep talken.

00:40:27: Und sie würde es natürlich drehen.

00:40:30: Und er sagt, nein, nein, nein, kein Kamera.

00:40:31: Sie sind alle ein bisschen hier, gibt sie ein bisschen Ruhe?

00:40:34: Das finde ich aber

00:40:36: sehr menschlich, dass er dann sagt, hier mal keine Kamera.

00:40:41: Ich will hier gerade mal persönlich sprechen und ein bisschen so meine Crew, meine Crowd ein bisschen beruhigen.

00:40:49: In diesem Moment, das war ein Bestätigung, das war der richtige Wahl.

00:40:54: Wirklich, dass er weiß, wie wichtig Gesundheit in den Moment ist, das Druck, dass wir haben das Zeit ein bisschen einpackt zum Atmen oder collect.

00:41:08: Und du bist ja dann immer weitergekommen.

00:41:11: Es ging ja immer weiter, weiter, weiter zum Glück.

00:41:14: Und jetzt mal, wenn du da zurück denkst.

00:41:18: vielleicht eben, wenn man das ja dann vor Ort nicht immer gleich realisiert oder so wahrnimmt, hat sich das dann nicht irgendwann auch ein bisschen gezeigt und herauskristallisiert, wer so der Publikums Favorit ist und hat man es dann auch gespürt von der Produktion, dass dann vielleicht auf den ein oder anderen ein bisschen mehr Kamerazeit verwendet wurde?

00:41:44: Eigentlich haben wir alle weitergekommen.

00:41:48: Alle hatten ein One-on-One-Dreh-Session mit Samu.

00:41:55: Ich glaube, die meisten waren ein bisschen mehr aktiv auf Social Media als ich.

00:42:00: Ich habe gedacht, sie haben einen Vorteil.

00:42:02: Aber

00:42:02: es wurde nicht vorgegeben, euch zu sagen, ihr müsst jetzt mehr Content machen?

00:42:06: Ja, natürlich.

00:42:08: Das wäre nicht nur für das Show, aber für uns.

00:42:13: Aber ihr konntet es frei entscheiden.

00:42:15: Ob ihr das nutzt oder hat die Produktionsfirma gesagt, bitte auch ein bisschen Social Media machen auf euren Accounts.

00:42:20: Nein, es ist eine freie Entscheidung.

00:42:22: Aber ich habe ein bisschen zu spät realisiert, dass ich fast gar nichts gedreht oder nicht so viel Selfies gemacht habe.

00:42:31: Ich habe gesehen, dass die Meister haben immer so was gepostet.

00:42:34: Oh Gott, okay.

00:42:36: Hallo Jen.

00:42:37: Mach was.

00:42:39: Und dann fängt ich an, aber ein bisschen zu spät in der Game.

00:42:42: Ja,

00:42:42: aber vielleicht auch nicht Jennifer, weil das ist ja genau das Geheimrezept gewesen.

00:42:48: Thomas, du hast gewonnen, ja?

00:42:51: Du bist der Voice of Germany, die Siegerin der Staffel.

00:42:55: Und da sieht man mal wieder vielleicht wie überraschend Medien sein können und dann vielleicht Social Media doch manchmal überschätzt wird.

00:43:03: Wenn du sagst, du hast weniger dort gepostet und warst weniger aktiv als alle anderen, die Stimme hat gezählt und die Performance dann doch über die große Reichweite oder über die Medien, die sonst kamen.

00:43:17: Und das finde ich wirklich eine ganz tolle Story und auch so interessant, das nochmal zu hören, dass du da wirklich gesagt hast, ja, du konzentrierst dich dann vielleicht auch auf dich, auf die Performance, sondern natürlich auf die Teilnahme vor Ort.

00:43:31: Wie war das dann, als das Finale an dem Tag da war?

00:43:37: Wie bist du morgens aufgestanden?

00:43:39: Was war da in deinem Kopf los?

00:43:41: So, was passiert da in einem?

00:43:44: Ja, immer noch in meinem Kopf, wie ich habe gesagt, was John Mer hat gesagt.

00:43:50: Alles was kann passiert, es kommt Zeit, wenn alles was kann passieren würde passieren.

00:43:55: Und ich habe das Hälfte ein bisschen mit durch, dass ich muss es einfach akzeptieren, was passiert, passiert.

00:44:02: Und hoffentlich niemand fällt runter, niemand verliert wieder einen Zahn auf den Weckerfonds.

00:44:10: Und das, ja, wir sind alle gesund.

00:44:15: Leide, eine auf meinem Team, sie war in den letzten paar Tagen, sie hat Haltschmerz.

00:44:23: Aber ich weiß nicht, ob das... Nein, das war schon früh ein Foei-Foei-Motor.

00:44:28: Ich hatte immer meine Mama-Bag dabei.

00:44:30: Was brauchst du?

00:44:31: Tee, Honig, hab ich.

00:44:32: Schau mal.

00:44:35: Portable Appodake hab ich.

00:44:40: Ja, vielleicht ist es wegen Erfahrung.

00:44:43: Ich hab schon ein bisschen erlebt, dass ich hab... Wir fahren nicht nur die Mentalität vor, was kann passieren oder ein paar Werkzeug dabei.

00:45:01: Aber ich lerne immer noch was.

00:45:03: Das finde ich die Beste.

00:45:05: Das habe ich in meiner Alte.

00:45:10: Man hört ihn auch mit lernen.

00:45:12: Das ist ein Geschenk.

00:45:15: Ich finde eigentlich die Team, unsere Team, die Vocal Coaches alle echt top, wirklich top.

00:45:23: Ich habe neue Tipps bekommen, neue Sachen, das ich mitnehme.

00:45:29: Und ja, ich würde es gerne immer machen.

00:45:34: Hat man denn versucht, dann vielleicht auch Typen zu verändern für die Produktion?

00:45:40: Also gab es dann den einen und anderen Moment, wo du dann auch vielleicht mal drüber nachgedacht hast, nee, das mache ich jetzt nicht.

00:45:48: Ich will das nicht, nur weil das die Produktion oder der Sender mir vorschlägt.

00:45:52: Gibt es sowas?

00:45:55: Nein, wir haben immer eine Input für was wir singen.

00:46:00: Wir haben schon an Anfang ein List.

00:46:03: Abgegeben, was sind unsere Lieblingsliebe?

00:46:07: Mit

00:46:07: Samuhaber, also mit dem Coach jeweils?

00:46:09: Oder könnt ihr das einzeln machen?

00:46:12: Aber als sie kommen weiter, dann Samu hat ein bisschen mehr Say und was was wir machen.

00:46:18: Und er hat immer gute Tipps.

00:46:21: Seine Ohre, er hört was und er sagt, nein, das macht es so, weil, da, da, da, da, da.

00:46:27: Er sagt, oh ja, er hat recht, stimmt.

00:46:30: Okay, cool.

00:46:33: Das ist aber auch interessant, dass er wirklich dann sich diese Zeit auch nimmt und sagt, ich höre mir das an und gebe da vielleicht noch mal den einen oder anderen Ratschlag.

00:46:42: Genau, genau.

00:46:44: Und ja, beim Probe gibt uns sofort Feedback oder er sagt, macht es genau wie du hast es gerade gemacht.

00:46:57: Wow, wie cool.

00:46:59: Du hast das Finale gewonnen, es waren knapp dreißig Prozent, neunundzwanzig, vier, neun Prozent aller Stimmen.

00:47:06: Wenn das stimmt, also ob ich es zumindest recherchiert, jetzt noch mal im Nachgang, waren quasi für dich, Jennifer.

00:47:13: Und man steht dann auf dem Stage.

00:47:15: Wie realisiert man das in dem Moment, wenn man,

00:47:18: ich habe ganze Hürde.

00:47:19: Ja,

00:47:19: ich sehe, du wirst gerade ganz emotional.

00:47:21: Das ist, glaube ich, was ganz Entscheidendes im Leben dann.

00:47:23: Oder wenn man diesen Moment gewinnt.

00:47:26: Das ist unglaublich, ne?

00:47:29: Das war für mich total unerwartet.

00:47:33: Vor allem, wie ich habe gesagt, das sind so viele Talente auf der Bühne.

00:47:38: Und ich habe schon akzeptiert, ich habe schon viele erlebt in meinem Leben.

00:47:42: Meine Musikerreise war schon erfolgreich.

00:47:44: Ich habe das sehr genossen, das war cool.

00:47:47: Und wenn es so weit ist, das geht nicht weiter, das ist auch okay.

00:47:51: Aber ich war in einer... Punkt in meinem Leben, wo ist es okay, es ist alles oder nichts.

00:47:59: Ich brauche ein klar deutlich Weg.

00:48:02: Was soll ich jetzt machen mit meinem Leben?

00:48:05: Und nicht nur Musik, aber das Möglichkeit, dass ich wieder machen kann, was ich liebe.

00:48:14: Das verbindet mich mit Leuten und mit unserem Universum.

00:48:24: Es war auch in diesem Moment eigentlich, meine Auto war in der Werkstatt schon für ein paar Wochen.

00:48:31: Da gab es noch einen Gewinn, ja genau.

00:48:34: Man gewinnt ja nicht nur den Titel, genau.

00:48:37: Unglaublich,

00:48:40: dass wir bekommen einen Auto auch.

00:48:43: Ich habe das Mechanik am Montag angerufen, hast du schon repäriert?

00:48:48: Nein.

00:48:49: Okay, Magnes, Magnes, du musst es nicht, Magnes hat mein Auto gewonnen.

00:48:53: Du hast dein Auto gewonnen?

00:49:01: Das war ein großer, aber ein kleiner Teil von den

00:49:05: ganzen

00:49:06: Bildern.

00:49:06: Was

00:49:07: das Puzzle noch mal zusammengesetzt hat.

00:49:09: Das habe ich wirklich gebraucht in diesem Moment.

00:49:12: Und auch das Plattform, dass ich kann wieder machen, was ich liebe.

00:49:20: Ich bin erreichbar auch für die Leute, dass die Leute kann mich auch... Ich habe so viel Nachrichten bekommen.

00:49:30: Manche teilt ein sehr personal Lebensgeschichte, und es war ein bisschen heftig.

00:49:37: Ich habe auch Samu gefragt, wo ist die Grenze?

00:49:41: Manche Leute teilt

00:49:42: erst... Die nahe lässt man das dann sich auch heran,

00:49:44: ist klar.

00:49:46: Total Empath.

00:49:47: So, ich nehme das Energie auch mit und manche Geschichte sind wirklich heftig.

00:49:53: Ich würde gerne alle Leute helfen, aber ich muss mich auch ein bisschen selbst schützen, dass ich meine Energie für selbst, für meine Kinder, für Musik...

00:50:03: Absolut!

00:50:05: Du

00:50:05: bist weiterhin natürlich auch noch du, ne?

00:50:07: Mama und Privatperson, ja.

00:50:08: Genau.

00:50:11: Und das ist ein Balance-Akt, dass man selbst... Wo ist die Grenze?

00:50:17: Was kann ich machen?

00:50:21: Und es ist schon lange Zeit für mich ganz klar.

00:50:25: Meine Reise in Musik war, dass Freude kommt, wenn Leute sagen, hey, das hat mich geholfen.

00:50:33: Auch wenn das war nur ein kleiner Gänsehautmoment oder eine Erinnerung auf etwas oder jemand.

00:50:44: dass ich darf das machen, dass das Wahnsinn, was für, wie ich hab gesagt, ein Privilege, ein Ehre ist es.

00:50:52: Und ich schätze es, ich take das nie for granted.

00:50:56: Absolut.

00:50:57: Und dass es kommt in eine Zeit, das für mich so unsicher, dass ich kann jetzt sagen, sorry, ich will nicht meinen, aber das ist wirklich...

00:51:08: Nein, aber das zeigt einfach, wie emotional du die Musik liebst und...

00:51:15: Das ist meine ganze Leben.

00:51:16: Das war für mich immer was heilt.

00:51:21: Ich habe viele Freude erlebt.

00:51:24: Ich habe auch viele Schwere gesagt und erlebt.

00:51:28: Ich habe beide Eltern verloren, meine Schwester verloren, meine beste Freundin.

00:51:34: Alles knocks you down.

00:51:38: Wie kann man wieder aufstehen, wenn du hast ein gut unterstütztes System, das ich bin dankbar, ich habe immer, aber auch, ich brauche was, das okay, wo kenne ich die Strahlerkeit des

00:51:49: Channels?

00:51:49: Ja, was dich halt und rückhalt gibt.

00:51:51: Ja, und das war immer Musik.

00:51:53: Und fast vor der Voice bin wieder in so ein Situation, wo vielleicht es gibt andere Leute, das habe ich schon bekommen, dass andere Eltern oder Muttern haben gesagt.

00:52:06: Das haben wir auch gemacht.

00:52:08: Ich habe meine ganze Leben auf Pause und total fokussiert auf da, da, da, da.

00:52:13: Und habe selbst verloren meine Weg und das alle kennt das Geschichte.

00:52:17: Und das ist... Ich würde einfach wissen, ob ich kann das schaffen und auch zeigen den Leuten, dass sie es vielleicht auch schaffen.

00:52:26: Und jetzt aus Mutter, wenn meine Kind sagt, nee, ich schaffe das nicht.

00:52:32: Ich kann das nicht.

00:52:33: Ja, doch.

00:52:34: Doch, du kannst es schaffen.

00:52:36: Und dass sie haben es schon gesehen und gesagt, ja, das war cool, Mama.

00:52:43: Das war geil.

00:52:45: Dass sie wissen, hey, es gibt manchmal, wenn du sagst, ich gehe nicht weiter, ich kann es nicht schaffen.

00:52:53: Schon.

00:52:54: Großartig.

00:52:55: Jennifer, das ist einfach so berührend und es zeigt genau das, was du vorhin gesagt hast.

00:53:02: Musik heilt.

00:53:03: und gibt Stärke und es spricht, und man sieht es einfach, wie sehr du, ja, daran festhältst und auch dich berührt und du diese Leidenschaft nachgehst und dass The Voice nicht nur irgendein Sieg war für dich, sondern ein Comeback und eine Bestätigung

00:53:23: als... Als Neuanfang.

00:53:24: Genau.

00:53:25: Als Neuanfang.

00:53:26: Riesiges

00:53:27: Geschenk.

00:53:27: Und ein riesiges Geschenk.

00:53:29: Unglaublich, wirklich.

00:53:30: Von Herzen so... sehr verdient und ich kann es nur noch mal wiederholen.

00:53:35: Ich glaube, ein Millionenpublikum hat das genauso gesehen und es hat die richtige Person in dem Fall.

00:53:42: Ja, im wahrsten Sinne des Wortes berührt und auch ausgewählt, dass du diese wunderbare Sendung gewinnst.

00:53:49: Ganz, ganz, ganz toll.

00:53:52: Wenn du jetzt an den Moment kommst und wir müssen leider schon zum Schluss kommen, ich könnte mit

00:53:56: dir

00:53:57: hier noch wirklich ganz, ganz lange sitzen.

00:53:59: Und ich habe ganz viele Fragen noch im Kopf.

00:54:02: Aber ich muss sie gerade auch ein bisschen bündeln.

00:54:06: Jetzt geht es weiter.

00:54:08: Du bist da, du bist zurück und wir feiern das.

00:54:11: Ja, das ist ganz, ganz großartig.

00:54:13: Durch diese Momente und durch die Stärke, die du auch für dich nämlich an jetzt gewonnen, zurückgewonnen hast.

00:54:21: Was sind die nächsten Pläne, die nächsten Steps, die jetzt kommen und die vielleicht auch natürlich jetzt auch kommen wegen natürlich The Voice of Germany, ja, durch diese Plattform.

00:54:34: Wie geht es weiter?

00:54:35: Neue Musik.

00:54:36: Yes!

00:54:37: Ich habe schon viele in meinem Kopf.

00:54:40: Endlich habe ich das aufgenommen, aber kommt eine neue Single, fängt daran mit neuen Platten.

00:54:48: Aber wie du hast schon gefragt, Studio oder Live?

00:54:52: Ja, oder beides.

00:54:55: Beides,

00:54:55: natürlich beides, aber am liebsten.

00:54:57: Ich würde gerne weiter auftreten.

00:55:01: Das ist für mich das Energie, das ist das größte Geschenk, das kommt mit einer musikalischen Reise.

00:55:11: Das ich kann direkt vor, ich sehe wie Musik verbindet.

00:55:18: Und irgendwie Musik unterstützt jemand, das vielleicht hat keine Mütter oder Stimme, dass sie etwas sagen.

00:55:26: Aber ja, das Gefühl, ja, das habe ich, ja, und sie nimmt das mit.

00:55:32: Und es ist ein kleines Teil von meiner ganz grossen Geschichte.

00:55:39: Aber ich hoffe, dass ich kann das einfach weitermachen, wie ich ... wie meine Finger oder etwas funktioniert nicht mehr.

00:55:50: Und das vielleicht, ich habe andere Leute schon gezeigt, dass, ja, das gibt eine Möglichkeit oder sie haben das müde gefunden.

00:56:01: Eigentlich, ich habe, ich, es ist nicht vielleicht, ich habe schon Nachricht bekommen vom Mamas, wir haben schon etwas aufgenommen und geschickt.

00:56:09: Hey, ich bin auch, Mama, ich habe Baug, da, da, da, da.

00:56:14: So schön.

00:56:15: Ich bin inspiriert jetzt.

00:56:16: Ich will mich bei The Voice melden.

00:56:18: Es ist Wahnsinn.

00:56:19: So, ich hoffe, das Domino-Effekt geht weiter.

00:56:23: Ganz sicher, ganz sicher.

00:56:25: Also ich spüre die Energie hier förmlich neben mir sitzen und ja, wir freuen uns sehr auf alles, was dann noch kommt.

00:56:34: Vor allem auch natürlich live hoffentlich.

00:56:37: Die ein oder andere Geschichte werden wir sicherlich noch sehen, hören dürfen.

00:56:43: Und vielleicht auch eine Konzert, was mit Samu Haber auch auf Tour, ne?

00:56:48: Ja,

00:56:48: aber nie so weit von meiner Heimat.

00:56:52: Wie passend.

00:56:54: Das war so cool, genau das gleiche Energie, als Ben Boy ist total locker.

00:56:59: Und nach der ersten Auftritt, das gibt auch E-Klavier.

00:57:06: Das habe ich, ein Knopf, wo du etwas ... es ist ein Rad.

00:57:11: Und ich habe so festgedruckt auf die Tasten, dass es gerade ein bisschen bewegt.

00:57:16: Und dann, das klingt wie ein old honky-tonk Klavier, kennst du das?

00:57:19: Ja, klar.

00:57:20: Und ich komme auf diese Highnote von dieser Dell-Lied und dann plötzlich meine Klavier klingt.

00:57:26: Okay, okay, okay,

00:57:30: okay,

00:57:31: okay, das ist wieder nur noch, ich habe es zusammen gesagt, ja cool, dann macht es wieder.

00:57:36: Was?

00:57:37: Nein, das ist gut, dass du ein Mensch bist.

00:57:39: Die Leute sehen, dass du kein Roboter bist.

00:57:42: Du bist nie perfekt.

00:57:43: Die Leute werden das auch nicht.

00:57:47: Das ist gut.

00:57:47: Das nimmt auch ein bisschen Druck weg, wenn du darf ein bisschen

00:57:52: screw

00:57:52: up oder etwas passiert oder ein microphone stand, fällt runter und das ist ein Mensch.

00:57:59: Das ist live.

00:58:00: Absolut, absolut.

00:58:02: Und vor allem freuen wir uns auf sehr viel Live von dir nach wie vor und natürlich auch mit deinen Songs, mit deiner Musik, den du berührst, einfach die Herzen.

00:58:15: Und ich wünsche mir, dass ich noch ganz ganz viel von dir hören und sehen darf und bin total glücklich, dass du heute im medien matini deinen matini und deine geschichte mit uns geteilt hast.

00:58:25: liebe jennifer.

00:58:27: also wirklich danke für deine offenheit danke für deinen mut deine musik auch zurück zu kommen zurück ins business zu finden und ich glaube dein weg zeigt.

00:58:38: Es ist nie zu spät, Träume zu verwirklichen und oft vielleicht gerade auch der Umweg, den man vielleicht mal gehen muss oder auch ein Schicksal, was man erfahren muss, die Stärke wieder zu finden, zu sich zu finden und den Mut zu haben, dann doch wieder seinen Traum zu verwirklichen.

00:58:57: Und ich freue mich und ich denke, wir alle freuen uns.

00:59:01: Jennifer Lin.

00:59:02: Großartig, vielen Dank, dein Apple Martini heute im Medien Martini.

00:59:08: Danke, dass du da warst.

00:59:09: Auf dich.

00:59:16: Danke schön.

00:59:25: Cheers.

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