Birgit Schrowange über Fernsehen, Veränderung und ehrliches Älterwerden

Shownotes

Sie gehört zu den bekanntesten und prägendsten Moderatorinnen des deutschen Fernsehens: Birgit Schrowange blickt auf mehr als 40 Jahre vor der Kamera zurück – von der Fernsehansage beim ZDF über große Unterhaltungsshows bis zu 25 Jahren Extra bei RTL.

Im Gespräch erzählt sie von ihren Anfängen als gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin, ihrem hartnäckigen Weg zum Fernsehen und einer Zeit, in der Programmansagerinnen noch das Bindeglied zwischen Sender und Wohnzimmer waren. Sie spricht über den Wechsel vom ZDF zu RTL, über den Mut, zu den Privaten zu gehen – und über eine Fernsehzeit, in der große Magazine noch mit Privatfliegern, Concorde-Flügen und aufwendigen Reportagen produziert wurden.

Es geht um Medienwandel, sinkende Budgets, Quoten, redaktionelle Entscheidungen und den richtigen Moment, loszulassen. Schrowange erzählt, warum sie nach 25 Jahren Extra bewusst aufgehört hat, wie schwer dieser Schritt trotzdem war – und weshalb Veränderung für sie heute eher Chance als Verlust bedeutet.

Persönlich wird es beim Blick auf ihr neues Leben in München, ihre Ehe, Reisen, Freundschaften und den Wunsch, nach vielen Jahren Öffentlichkeit mehr nach innen zu gehen. Auch über das Älterwerden spricht sie offen: über graue Haare, Hörgeräte, Schönheitsdruck, Social Media und die Frage, warum Frauen noch immer anders bewertet werden als Männer.

Ein Gespräch über Haltung, Lebenslust und den Mut, sich selbst treu zu bleiben – vor der Kamera und darüber hinaus.

Munich Mule 5 cl Gin (am besten ein Dry Gin) 2–3 cl frisch gepresster Limettensaft (ca. eine halbe Limette) 10–15 cl Ginger Beer 4–5 dünne Scheiben Salatgurke (oder ein langer Gurkenstreifen) Eiswürfel

Medien Martini ist auch auf Instagram: https://www.instagram.com/medien_martini

Weitere Informationen unter: https://www.thomasgierling.de/

Moderation: Thomas Gierling Produktion: The 48forward Studios

Transkript anzeigen

00:00:02: Willkommen zu einer neuen Folge von eurem Medienmartini, dem Podcast über Medienmenschen und Geschichten die bewegen.

00:00:22: Und ich freue mich so sehr!

00:00:24: Mein heutiger Gast ist ähm ja... eine der bekanntesten, beliebtesten

00:00:30: und

00:00:30: vor allem auch prägendsten deutschen Moderatorinnen aus dem TV.

00:00:36: Ihr kennt sie!

00:00:38: Und ich freue mich so sehr dass Sie den Weg hier zu meinem Medienmartini geschafft hat Denn wir sprechen heute über den Medienwandel Wir sprechen über Öffentlichkeit Vielleicht doch mal den Mut Dinge anders zu machen und auch über das älter werden.

00:00:52: Das gehört zum Leben einfach dazu.

00:00:54: Herzlich willkommen.

00:00:55: die wunderbare Bier gilt Schrowange!

00:00:58: Oh, ich freue mich.

00:01:00: Vielen lieben Dank für diese wunderbare Anmoderation.

00:01:02: Ich freue mich sehr hier bei dir zu sein.

00:01:04: So so schön dass du da bist und Du hast uns ja dein Medien Martini heute mitgebracht Mit einem Munich Mule.

00:01:11: Ja Tu' ich hab schon so einen kleinen So ein klein?

00:01:16: Das ist genau das Rezept.

00:01:18: Weißt du?

00:01:18: das mach ich immer mit meinen Gästen.

00:01:20: Achso

00:01:20: immer, so bisschen stärker als normal

00:01:22: Locker die Zunge Damit die

00:01:23: ins Blau dann kommen.

00:01:24: Eben Weißt ja, wie das funktioniert in den Medien.

00:01:28: Schön, dass du da bist!

00:01:29: Danke sehr!

00:01:32: Das Rezenten bekommt ihr natürlich, wie immer online gestellt.

00:01:36: Mit Gin schmeckt er auch richtig gut.

00:01:38: Oder?

00:01:39: Und ich dachte mir, wir können es ja verraten... Birgit hat sich ja eigentlich eine Moskow-Miol gewünscht.

00:01:43: Tränke sehr gerne!

00:01:44: Aber ich dachte mich jetzt als Neumündchnerin machen wir natürlich ein Munich-Miol.

00:01:48: das ist ja logisch, ne?

00:01:50: Absolut, ja.

00:01:52: Liebe Birgitt!

00:01:52: Jetzt

00:01:52: Neumünchnerinnen und sie gefällt mir.

00:01:54: gute München muss ich ganz ehrlich sagen.

00:01:56: Ihr seid ja schon ein paar Monate in der Stadt oder?

00:01:58: Ja.

00:01:59: Wann seid ihr noch mal nach München gezogen?

00:02:01: Genau unser Mietvertrag startete letztes Jahr im April.

00:02:06: Also, was sind wir jetzt ein Jahr hier?

00:02:08: Aber wir haben da noch viel in der Wohnung machen müssen und dann haben wir zwischendurch eine tolle Reise gemacht.

00:02:14: Ein paar Monate sind wir hier.

00:02:16: Wir haben die Stadt erkundet, wir haben schon nette Menschen kennengelernt zum Beispiel dich.

00:02:21: Und es gefällt uns richtig gut!

00:02:23: Die Stadt gefällt auch den hohen Freizeitwert.

00:02:27: Mein Herz schlägt zwar noch ein bisschen kölsch, ab und zu muss ich ja auch mal nach Köln fahren.

00:02:32: Aber wir fühlen uns wie zwei Studenten die nochmal so sich eine neue Stadt erobern ist belebt

00:02:39: für

00:02:39: meinen.

00:02:40: Und ich finde das man sollte keine Angst davor haben zu verändern im Leben.

00:02:45: Ich bin schon früher in Köln mindestens alle zehn Jahre umgezogen, immer wieder ein andere Stadtviertel und jetzt sind wir in einer anderen Stadt.

00:02:54: Ja und Veränderung macht ja auch mal neue Türen vielleicht auf oder?

00:02:59: Dann bleibt man noch nicht stehen.

00:03:00: also selber auch finde ich das ist ja immer was Schönes.

00:03:03: Es ist

00:03:03: spannend es ist interessant und mich haben die Kölner gewarnt Was willst denn du in München?

00:03:09: Die sind doch alle so grandig!

00:03:11: Sind wir dass?

00:03:12: nein niemals.

00:03:14: Ich

00:03:14: hab jeden Tag, also ich bin oft in der Stadt unterwegs.

00:03:17: Wir wohnen ja auch quasi mitten in der Statt und ich habe immer jeden Tag nette Begegnungen mit netten Leuten, mit nettem Münchnern und ich kann das wirklich nicht sagen.

00:03:28: aber vielleicht begegnen mir noch die gerantigen Münchler.

00:03:32: Die ignorieren wir auch hier in München?

00:03:34: Die wollen wir dann gar nicht so wirklich kennenlernen!

00:03:37: Aber ich kann mir das jetzt wirklich... Was gar nicht vorstellen, wenn man in Köln ist.

00:03:41: Da war ich jetzt erst vor Kurzem auch wieder.

00:03:43: Dann isst man ja in einer so unglaublich offenen liebevollen Stadt.

00:03:48: Schön ist was anderes.

00:03:49: Seien wir mal ehrlich!

00:03:50: Also

00:03:51: schön ist Kölnen war Kölne noch nie.

00:03:54: Kölner hat sich auch sehr verändert in den letzten Jahren.

00:03:57: Ich glaube wie alle

00:03:59: unsere Städte sich

00:04:00: verändert haben... Aber uns ist hier so in München doch aufgefallen, dass hier noch ... Man fühlt sich sehr sicher.

00:04:08: Es ist sauber.

00:04:10: Obwohl wir auch Münchner sagen, das hat sich alles verändert vor zehn Jahren oder vor zwanzig Jahren, sah das noch ganz anders aus?

00:04:17: Ich hab ja nur den Vergleich mit Köln.

00:04:19: Wir wollten einfach in eine ... schönen Stadtleben, auch ein bisschen eine gemütliche Stadt mit einem hohen Freizeitwert.

00:04:26: Und mein Mann hat hier studiert, ist ja auch schon hundert Jahre her und ich habe ihn sehr glücklich gemacht.

00:04:33: was ich gesagt hab, ja komm wir machen das jetzt aber nicht ohne Hintergedanken.

00:04:39: Der ist?

00:04:40: Was ist der Hintergedanke?

00:04:41: Wenn du das

00:04:41: wirklich machst dann wenn es uns nicht gefällt dann gehen wir wieder zurück und wenn es dir gefällt.

00:04:48: also Du hast tausend Wünsche bei mir frei und das nutze ich schamlos aus.

00:04:55: Ich wollte gerade sagen, diesen Joker den hast du jetzt auf alle Fälle.

00:04:58: Den nehmt die auch.

00:04:59: so schnell glaube ich keiner mehr weg.

00:05:01: So sieht es aus!

00:05:03: Und Birgit ihr hattet ja oder wie war das denn auch mit Köln?

00:05:07: Da hatte dir ja auch eine Fernbeziehung am Anfang.

00:05:10: Ja, du warst ja in Köln natürlich noch mit deinen Sendungen und bei RTL.

00:05:15: Und Frank glaube ich war nicht in Kologne.

00:05:17: Nein,

00:05:18: Frank lebte in der Schweiz... Der hat seit fünfundzwanzig Jahren in der Schweiz gelebt, auch die Schweizer Staatsangehörigkeit ist.

00:05:26: Aber Deutscher hat da gearbeitet und hat jetzt aber auch aufgehört zu arbeiten.

00:05:31: Und ich bin dann gependelt.

00:05:33: Während der Corona-Zeit waren wir die ganze Zeit zusammen.

00:05:36: Und entweder bleibt man dann zusammen oder man trennt sich?

00:05:39: Wir waren wirklich die ganzezeit in der schweiz zusammen.

00:05:43: Ich bin dann jedes Wochenende hingeflogen oder schon Donnerstag

00:05:50: bis

00:05:50: Sonntagsabend und dann wieder zurückkommt.

00:05:53: Man hat meine Sendung gemacht, es wäre auch eine Option gewesen dass wir in die Schweiz gehen aber mit den Schweizern komme ich Nicht so ganz gut klar.

00:06:05: Ist noch mal anders als Bayern?

00:06:07: Ist nochmal

00:06:08: anders!

00:06:08: Und

00:06:08: Bayern war dann ein wunderbarer Kompromiss, obwohl ich auch gerne in der Schweiz bin.

00:06:13: Das soll jetzt nicht falsch rüberkommen... Ich liebe die Schweiz allein.

00:06:17: Wunderschön!

00:06:18: Diese Landschaft.

00:06:19: also wir sind da wandern gegangen und sie sehen man fühlt sich ja wirklich wie im Heideland.

00:06:24: Es

00:06:25: ist so Das

00:06:26: ist auch so teuer.

00:06:27: Und das kommt dazu...

00:06:28: München ist ja schon teuer, aber die

00:06:31: Schweiz?

00:06:32: Ja, das hat es noch mal in sich definitiv.

00:06:35: und ja apropos Heidi.

00:06:36: Heidi kommt nächstes Jahr wieder ins Fernsehen habe ich mal gelesen.

00:06:39: also so viel zum Thema Heideland.

00:06:41: wir können den neue Heidi erwarten wird sensationell werden auf SRF.

00:06:46: Wie cool!

00:06:47: Das muss ich natürlich gucken.

00:06:51: Deine Welt sind die Berge.

00:06:54: Du bist ja auch in der Schweiz?

00:06:55: Ich bin auch in den Schweiz ab und zu, aber deswegen fühle ich das so sehr was du gerade gesagt hast.

00:06:59: Das ist beides auch sehr schön.

00:07:00: Ich bin nicht so

00:07:00: richtig warm geworden mit den Menschen.

00:07:02: also die lassen einen nicht so schnell im Herzen und das war jetzt hier in München habe ich es anders erlebt.

00:07:08: Ja, man ist noch mal offener hier ein bisschen.

00:07:10: Man geht nochmal offener auf neue Situationen auch oder man lässt neue Situation offener an sich heran.

00:07:16: Sagen wir es mal so ja und apropos offene Situation da fällt mir einen vor kurzem waren wir ja auch dein Mann mit meinem Mann zuviert noch auch mit Patrick Lindner und seinem Mann Peter hatten wir einen wunderschönen Abend in einem Bayerischen Theater.

00:07:32: Ach, das

00:07:32: war toll.

00:07:33: Aber da fand ich immer so lustig wie dann Peter und Patrick gefragt haben, Birgit hast du das jetzt verstanden?

00:07:41: Kommt ihr das öfter vor, dass Leute sagen, hast du es jetzt verstanden?

00:07:44: Ja aber ich bin ganz gut mitgekommen.

00:07:47: Definitiv!

00:07:49: Das habe ich alles verstanden, weil ja auch ein sehr lustiges Stück... ...und man muss ja auch mal mit dem Bayerischen anfangen.

00:07:54: So ist es und vor allem dort der hat man sich am schnellsten übersatieren.

00:07:58: Wir machen das mal wieder

00:07:59: Ja,

00:08:00: jedenfalls.

00:08:01: Ich war sogar zwischendurch schon wieder.

00:08:03: Da schau an!

00:08:04: Und was ist auch auf

00:08:05: bayerisch?

00:08:05: Super, nein es war eine Hildegard-Knefabend.

00:08:08: Es war

00:08:09: wirklich toll mit einem ganz hervorragenden Künstler.

00:08:12: Den müsstest du auch mal einladen in Werder.

00:08:14: Das können wir machen.

00:08:15: Ganz

00:08:15: toller Künstlerin.

00:08:16: Dann gehen wir jetzt wieder zusammen in dieses Theater und screen das einfach noch einmal.

00:08:21: Aber nur zusammen weil wir zwei Mäuse haben uns ja am Pink Christmas hier in

00:08:25: der Ecke... Jaa, es war so lustig.

00:08:28: Es

00:08:29: war so ein schöner Abend.

00:08:31: Also wirklich, es hat uns so gut gefallen!

00:08:34: Gibt's

00:08:35: sowas in Köln?

00:08:36: Weil Kölne ist ja auch eine sehr offene Stadt vor allem auch für die Queer Community.

00:08:40: Ja, wenn gibt's auch Star Treff... Da gab's früher ... wie hieß das denn?

00:08:45: da gab's so ne Kneipe und da traten dann die ganzen Transvestiten auf als Mireille Mathieu und was weiß ich, ihre Darbietung.

00:08:54: Und da trafen sich immer so um drei Uhr nachts ... Harald Schmitzehn oder ... Biolek.

00:09:03: Oder Thomas Gottschalk, aber auch ganz normale, ganz einfache Leute, die trafen sich dann da... Das war so eine Coole!

00:09:10: Die gibt's aber schon lange nicht mehr, mir fällt der Name jetzt nicht ein, aber die gibt es ja eh nicht

00:09:14: mehr.".

00:09:14: Und dann war das ein Szene-Treff mit Leuten aus den Medien und aus dem Fernsehen?

00:09:20: ging jeder hin.

00:09:22: Also wenn man abends unterwegs war, dann hieß es immer komm wir gucken da noch mal rein und dann versackte man da bis sechs Uhr in der Früh und das war einfach herrlich.

00:09:32: Wie

00:09:32: schön!

00:09:33: Ja absolut und dann war man am nächsten Tag wieder fit und musste vor der Kamera im schlechtesten Fall stehen?

00:09:39: Das war ja so in den achtziger Jahren als ich noch Fernsehansagerin war.

00:09:43: Da

00:09:46: wurde ja viel getrunken Mittag schon diese Kriterin.

00:09:51: Sympathisch!

00:09:53: Aber ich weiß noch, ich war immer da mit einem Nachrichtensprecher abends unterwegs.

00:09:59: Gerhard Klarner hieß er.

00:10:01: Die älteren unter euch werden ihn vielleicht... Grüße

00:10:04: gehen raus.

00:10:05: Viele wissen ja auch gar nicht mehr was eine Fernsehansage hat.

00:10:07: Ich wollte gerade sagen wir haben sicherlich ein paar Zuhörerinnen und Zuhörer die das gar nicht wissen.

00:10:14: Ja, eine Fernsehansage und dann war das Bindeglied zwischen Programm- und dem Wohnzimmer.

00:10:21: Also wir saßen da schön geschminkt und nett zurechtgemacht und dann... Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren!

00:10:28: Sehen Sie jetzt Wetten Das mit Thomas Gottschalk heute auf seiner Couch Thomas Geerlingen der von seinem neuen Podcast erzählt.

00:10:37: Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung.

00:10:40: So

00:10:40: hat man da auch Gänsehaut, weißt du?

00:10:42: Ist das cool!

00:10:43: Ein bisschen unnatürlich und so.

00:10:45: Haben wir es dann auch gelernt?

00:10:46: Musste mal eine Tonlage haben, dass man so eine Programmansage macht?

00:10:51: Mit dem Korken im Mund hat man dann Sprechen gelernt und ich hatte einen Dialekt... Ja, so ein sauerländischen Dialekt.

00:10:59: Ich bin ja aus dem Sauerland, wo unser Bundeskanzler herkommt

00:11:02: ... Kennen wir alle?

00:11:03: In

00:11:03: Brilon da

00:11:04: hab

00:11:05: ich die wilde Jugend nicht erlebt, die er da erlebt hat, habe ich im Interview.

00:11:11: Dann decken wir noch viele Sachen auf!

00:11:13: Genau.

00:11:14: Da musste ich immer sagen eine Wirtin in Dortmund verkauft vierzig Würstchen.

00:11:19: Eine Wirtin...in Dortmund!

00:11:23: Verkauft, vierzig.

00:11:25: Nicht vierzig, vierzig!

00:11:28: Ja und mittlerweile kann ich das gar nicht mehr.

00:11:30: Ich hab mir den Dialekt so derzeit abtrainiert.

00:11:33: Ja, ass...

00:11:34: Aber ich wollte doch sagen in der Zeit also ich habe dann das Frühprogramm oft moderiert.

00:11:40: Also das war zum Beispiel katholischen Gottesdienst und wir haben abends dann gefeiert und ein bisschen viel gepichelt.

00:11:47: Kommt ja mal vor.

00:11:49: Und ich weiß noch da musste ich gehart kleiner.

00:11:52: Dann bin ich mit ihm nach Hause, also im Taxi.

00:11:55: Ich sage, gell, sag mir deine Adresse!

00:11:57: Wo wohnst du?

00:11:57: Und er sagt immer zuhause... bis ich die Adresse rausgefunden habe und dann hab' ich ihn zu Hause abgeliefert in Wiesbaden.

00:12:06: Am nächsten Morgen hatten wir wieder Dienst natürlich ein bisschen verkatert.

00:12:12: Dann kam es auch schon mal vor dass man so Guten Morgen, meine Damen und Herren.

00:12:18: Sie ist den katholischen Gottesdienst heute aus Mainz.

00:12:21: Sie redigt echt!

00:12:26: Das waren wirklich ... Die Zeiten waren damals tatsächlich so...

00:12:30: Und konnte man also wie?

00:12:32: Dann isst man ja in den Sender und war ein bisschen angeschlagen.

00:12:35: So

00:12:36: ein bisschen angeschlafen.

00:12:37: Aber man

00:12:37: war jung.

00:12:38: Also man hat gefeiert und man hat sich dann nicht so einen Kopf gemacht.

00:12:42: Heute denke ich manchmal so, die jungen Leute.

00:12:44: Also mein Sohn ist ja auf twenty-fünf.

00:12:47: Die sind sehr ernsthaft.

00:12:49: Seine Freundin ist Ärztin.

00:12:52: also sie haben fleißig studiert und arbeiten.

00:12:55: Und ich sag zu meinem Sohn immer Leute ihr müsst auch eure Jugend genießen.

00:13:00: Ihr müsst leben, ihr müsst euch nicht immer so viel Sorgen machen.

00:13:03: Neunzig Prozent der Dinge über die man sich sorgen macht, die treten gar nicht ein und das ... Die haben eine Ernsthaftigkeit.

00:13:12: also viele junge Menschen, die ich kenne und das will ich mir wünschen dass sie einfach mal so ein bisschen wie wir in den Achtzigern oder auch Siebzigern Ich bin ja schon etwas älteres Kaliber Wir haben uns da nicht so viele Gedanken gemacht Wir hatten gar nichts, ganz wenig nur und wir hatten ganz viel Spaß auch.

00:13:33: Ja die Leichtigkeit wurde genommen vielleicht doch durch die Medien!

00:13:36: Durch diesen medialen Druck auch.

00:13:38: Da jeder will ja perfekt sein.

00:13:41: Ich bin so froh dass es zu meiner Zeit keine Instagram darf und kein Smartphone.

00:13:45: Ah

00:13:46: da müssen wir auch noch gleich dazu kommen

00:13:48: Jörg.

00:13:48: Hilfe Madonna!

00:13:49: Fotos von stell

00:13:51: dir mal vor so behind the scenes of stories und tiktok boomerangs achtunddreißig.

00:13:59: Aber ich hatte das tatsächlich.

00:14:01: also bei uns ging es dann irgendwann los.

00:14:03: somit du musst Du musst performen, du musst gucken dass du einen guten Job kriegst.

00:14:08: Das wurde ja von den Eltern aus muss natürlich immer gut aussehen.

00:14:13: Ja es kam mir dann so Metrosexualität bei uns in unserem Zeitalter als Teenager.

00:14:22: Ja, genau.

00:14:24: Das sind Männer die sich sehr flehen und sich die Fingernägel...

00:14:29: Genau!

00:14:30: Und das habe ich auch ehrlich gesagt schon immer gemacht.

00:14:31: Gut jetzt bin ich ja noch natürlich mit einem Mann zusammen, das kam mir nochmal dazu.

00:14:35: Ihr seht ja immer aus wie aus dem Ei gepellt.

00:14:39: Kann ich nur zurückgeben?

00:14:40: Nein, nein,

00:14:40: nein.

00:14:40: Das sehe ich wirklich immer.

00:14:44: Aber diesen Druck und früher hatten dass die Männer nicht heute haben, Als ich jung war, da waren ja ... gab es Fernsehansagerinnen.

00:14:53: Da gab's Assistentinnen, die wurden dann vorgeführt von Jochen Kuhlenkampf.

00:14:58: und heute hier meine Ich weiß nicht wie sie ist Und hat sie nicht ein schönes Kleidchen ausgedreht?

00:15:03: Dreh dich doch mal!

00:15:05: Das würde ja heutigen Gar nicht.

00:15:07: Skandal!

00:15:08: Skandal,

00:15:09: das

00:15:09: will ich gar nicht gehen.

00:15:10: Me Too und was nicht alles dazugehört?

00:15:12: Ach

00:15:12: so, es gab nur Männer oben... Die erste Frau die die Tagesthemen moderiert hat, da weiß ich noch, da ging ein Aufschrei durchs Land.

00:15:22: Barbara Dickmann.

00:15:23: Stimmt genau, Barbara Dickman.

00:15:24: Weil jetzt durften

00:15:24: doch nur Männer den Nachrichten.

00:15:26: Frauen kann man doch gar nicht ernst nehmen.

00:15:29: Ich habe das wirklich so erlebt.

00:15:31: also Und das war für mich ein Traumberuf, ich wollte immer Fernsehansagerin werden.

00:15:36: Wie

00:15:36: kamst du denn zu diesem Traumberufe?

00:15:38: Wie hat sich das überhaupt entwickelt?

00:15:40: Wie geht man davor damals?

00:15:42: Ja also wie geht man da vor?

00:15:44: Also ja...wie geht man Davor?

00:15:46: Das kann nicht dir sagen!

00:15:48: Sollen wir noch einen Trinken vorab?

00:15:50: Ja Prost.

00:15:52: Prost!

00:15:56: Also Leute der ist wirklich

00:15:58: sehr gut.

00:16:01: Ich

00:16:02: mach uns gleich noch ein.

00:16:04: Super!

00:16:05: Also, wie bin ich zum Fernsehen gekommen?

00:16:07: Ich habe mir gelernte Rechtsanmal zu Notargehilfen.

00:16:12: Ich hab mittlere Reife und kein Abitur, weil es damals hieß am Mädchen brauchen wir keine Abiturs bei uns auf dem Dorf.

00:16:20: Mein Bruder hat dann Abituren gemacht und ich habe diese Ausbildung gemacht.

00:16:24: Aber ich war da völlig fehl am Platz.

00:16:28: Das lag mir überhaupt nicht.

00:16:30: Aber ich habe es durchgezogen, ich hab's auch gut abgeschnitten.

00:16:33: Ich glaube das ist ja auch so ein Merkmal unserer Generation dass wir eine hohe Frustrationstoleranz haben und Dinge einfach durchziehen auf wenn es einem

00:16:40: gefällt.

00:16:40: Ja

00:16:41: dann Fernsehen hat mich immer fasziniert also diese Fernsehansagerinnen.

00:16:46: Dann habe ich mich heimlich beworben beim WDR, beim Personalchef und hab dann geschrieben, ich muss hier arbeiten.

00:16:53: Ich muss, ich fange auch notfalls in der Kantine an!

00:16:56: Ich muss einfach bei dem WDR arbeiten.

00:17:04: Ja, ein Motivations-Scheid mal auf eine andere Art und Weise sozusagen.

00:17:07: Dann

00:17:07: habe ich tatsächlich einen Vertrag bekommen als Stenotypistin oder Schuhrwange zum Diktat.

00:17:15: Gibt es ja heute auch gar nicht mehr Steno?

00:17:16: Nein gibt's heute nicht mehr!

00:17:17: Dann hab' ich mich schnell hochgearbeitet zur Redaktionsassistentin und dann bin ich denen tatsächlich... auf den Wecker gegangen.

00:17:25: Ich bin immer zum Chef-Sprecher gelaufen, Lothar Domrofski hieß er und ich möchte unbedingt Sprecherin werden, Moderatorin.

00:17:36: Ich fange auch gerne erst mal beim Rundfunk an aber mein Ziel wäre schon Fernsehen.

00:17:41: dann haben die sich immer totgelacht über meinen Dialekt Und dann hab ich Sprechunterricht genommen, Schauspielunterricht und das war einfach sehr hartnäckig.

00:17:50: Aber hat sich ausgezahlt?

00:17:51: Immer

00:17:52: hartnläckig!

00:17:52: Die haben mich rausgeschmissen... Ich bin durch die Hintertür raus, durch die Vordertür wieder rein und dann hat der Dombrovski eines Tages gesagt, nun gib dir endlich ein Casting, damit ihr hier nicht wieder auftaucht irgendwie.

00:18:05: Dann war ich beim Casting fürs Schulfernsehprogrammen.

00:18:10: Guten Morgen liebe Schülerinnen und Schüler, jetzt seht ihr Erdkunde für Beginner oder irgendwas.

00:18:17: Wie süß ist das?

00:18:18: Genau!

00:18:19: Und ja ich war dann gut beim Casting und dann war das der Start meiner sogenannten Karriere.

00:18:28: Ich war dann weiterhin als Redaktionsassistentin tätig habe aber dann zwei drei Mal Unter der Woche habe ich das Schulfernsehprogramm angesagt und dann ging es weiter.

00:18:39: Dann habe ich die Aktuelle Stunde moderiert, und dann kam vom ZDF das Angebot.

00:18:45: Dann hatte ich auf einmal auch eigene Sendungen.

00:18:47: widersen, macht Freude, Pfingeskonzerte und alles Mögliche habe ich moderiert.

00:18:53: Und mein richtiger Durchbruch ... Naja beim ZDf war das ja auch schon ein Durchbruchs.

00:18:59: Absolut!

00:19:01: Wenn wir zum Beispiel Wetten das angesagt haben, dann hat jeder Zweite geguckt.

00:19:05: So eine Chance ... Hat ja heute kein Mensch!

00:19:09: Der Kuchen ist ja riesengroß.

00:19:10: Genau,

00:19:10: so die sich geworden.

00:19:11: Und damals, wenn ich das ZDF-Programm angesagt habe, da fing es echt sehr nur an und ... ... um die Uhr zu Ende wurde der Testbild gesendet.

00:19:20: Du musstest auch in dieser Zeit vor Ort sein?

00:19:23: Das war immer live.

00:19:24: diese Ansage?

00:19:25: Wir haben

00:19:25: unsere Texte selber geschrieben.

00:19:26: War immer live... Kann man sich

00:19:29: gar nicht mehr vorstellen, dass sowas im Fernsehen damals im Fernsehen so ablief.

00:19:35: Dass man gewartet hat das die Programmansagerin kommt und ganz nett sympathisch und fröhlich das neue Programm ansagt.

00:19:42: Und ich war also jeden Tag in der Zeitung und auf Titelfotos Geld verdient habe ich nichts.

00:19:47: Also ganz ganz wenig nur.

00:19:50: Und das kam dann erst, als ich bei RTL anfing mit fünfunddreißig Jahren.

00:19:54: Mit fünf und dreißig bist du dann erst zur RTL?

00:19:56: Genau!

00:19:57: Ich hab mal

00:19:57: vor einer Veranstaltung den Dr.

00:19:59: Thomas kennengelernt und der sagte zu mir dann Homs nicht da mal Lust bei uns zu arbeiten.

00:20:04: Da habe ich gesagt ja Servus natürlich sofort!

00:20:08: Dann wieder Casting ... Ja, dann hatte die Sendung extra und alle haben sie mir abgeraten.

00:20:15: Und Gottes Willen, du kannst noch nicht zu dem Privaten gehen.

00:20:18: Zu dieser Zeit hab ich auch noch die Deutsche Schlagerparade moderiert mit dem Dieter, dem Thomas Semek.

00:20:24: Ja, wie der Kollege.

00:20:24: Der Dieter der Thomas der Heck, der war total beleidigt!

00:20:27: Dann hat er zu mir gesagt ... Du kannst doch nicht zu den Privatengehen?

00:20:31: Ich habe auch Angebote und ich hab aber widerstanden... Ich sag ja, Dieta, wenn ich dein Vermögen hätte oder deine Gagen hätte, dann würd' ich das auch nicht

00:20:40: machen, aber

00:20:41: ganz ehrlich Diese Chance musste ich einfach wahrnehmen.

00:20:45: Verständlich, total verständlich!

00:20:46: Das größte

00:20:47: Risiko finde ich ist wenn man kein Risiko eingeht und ich habe dann ja gesagt... Und das war natürlich ein Wagnis.

00:20:55: jeder hat mir abgeraten außer meiner Freundin Isabel Barell.

00:20:58: die hat gesagt musst du machen.

00:21:00: und es wurde dann wirklich einen sehr sehr großen Erfolg.

00:21:03: wir haben einen Einschalt wurden ohne Ende.

00:21:06: am nächsten Tag wurde über unsere Sendung geredet.

00:21:09: Wir haben Skandale aufgedeckt.

00:21:13: Es war einfach was ganz Neues.

00:21:15: Heute gibt es ja auch Tausend Magazinen, viele haben's kopiert.

00:21:19: Es war etwas Neues und es war großartig!

00:21:22: Ich war der richtige Schritt.

00:21:22: Absolut

00:21:23: ich war ein Riesen-Fanbiergit.

00:21:26: Diese Sendung war Programm, Pflichtprogramm bei uns zu Hause extra.

00:21:31: Kannst du da nochmal so eine Ansage machen die man immer gehört hat?

00:21:34: Hier ist extra... Hallo und

00:21:35: herzlich willkommen zu Extra, Extra heute mit diesen Themen.

00:21:40: Ich feier das so sehr.

00:21:41: Das ist einfach Erinnerung!

00:21:45: Dann habe ich noch eine Sendung bekommen, live total verrückt mit dieser Sendung.

00:21:50: Genau.

00:21:50: Ich hab wahnsinnig viel erlebt und einen Parallelflug

00:21:53: gemacht.

00:21:54: Da warst du immer unterwegs?

00:21:55: Ja, genau.

00:21:56: Ich

00:21:56: bin mit Highfischen getaucht und Bungie-Jumping.

00:22:00: Und ich weiß nicht was wir alles gemacht haben.

00:22:03: Natürlich

00:22:04: viele

00:22:04: Prominente getroffen... Tolle Reisen gemacht und es war eine ganz tolle, ganz aufregende Zeit.

00:22:14: Also die ist so wie im Flug an mir vorbei Und jeden Montag extra war festes Programm und Dienstags war ich dann am Flughafen und bin nach Lapland geflogen oder nach New York.

00:22:25: Ich weiß nicht wo wir überall gedreht haben.

00:22:27: Wir hatten teilweise sogar einen eigenen Privatflieger.

00:22:30: Ich hatte ein großes Team.

00:22:31: Damals waren auch richtig Geld da.

00:22:33: Die

00:22:33: guten Zeiten

00:22:34: Das waren wirklich die guten Zeiten.

00:22:37: Ich bin zweimal mit der Concorde geflogen, damit ich rechtzeitig Montags wieder im Extra-Studio stehe.

00:22:44: Es waren wirklich tolle Zeiten und dafür bin ich einfach so wahnsinnig dankbar... Wenn man in dieser Zeit drinsteckt, dann merkt man das gar nicht so weil es wie so eine Rausch ist.

00:22:55: Das geht alles so schnell.

00:22:56: Zum

00:22:56: Fiebertraum darf einmal da sein?

00:22:58: Ja genau!

00:22:58: Und ich

00:22:59: bin super dankbar dass sich das alles erleben durfte und ja, dass ich auch bei RTL meine allerbesten Zeiten gehabt habe.

00:23:07: Hast du dann auch gemerkt bei dem Wechsel, wo jetzt alle gesagt haben, ne geblos nicht zu den Privaten und mach das nicht.

00:23:13: Weil es ist ja ein ganz anderes Fernsehen als wir das hier vielleicht machen?

00:23:18: Hast du denn auch gemerkt dass in der Popularität dann nochmal gesteigert wurde oder größer wurde durch diesen Wechsel?

00:23:26: Das habe

00:23:26: ich schon gemerkt!

00:23:27: Ich wurde dann eingeladen, ich war glaube ich zwanzigmal bei Harald Schmidt in der Show.

00:23:31: Ich war einmal bei Wetten das... Und war natürlich ... hab tausend Interviews gegeben, das hab ich schon gemerkt.

00:23:39: Ja?

00:23:39: Das war schon... Aber ich konnte das nicht so genießen weil ich ja immer gearbeitet habe!

00:23:46: Ich war ja immer unterwegs und hatten immer Dreharbeiten.

00:23:49: Wir haben Beiträge gemacht und wir waren immer unterwegs.

00:23:52: Und könntest du oder wie inwieweit durftest du weit?

00:23:55: Du warst das Aushängeschild dieser Sendungen vor allem extra.

00:23:59: Das Magazin mit Birgit Strohwange.

00:24:02: Wie konntest du damit

00:24:03: Bestimmen?

00:24:04: konnte es überhaupt mitbestimmen oder gab's da wirklich strenge Vorgaben?

00:24:07: Also,

00:24:07: es gab einen Redaktionsleiter Frank Hoffmann der auch ein super Händchen hatte fürs Fernsehen.

00:24:14: Mein Chef das war der Hans Maher, der Ehemann von der Katja Burkhardt alles der eine Österreicher Und ich konnte meine Themen einbringen.

00:24:25: Aber letztendlich haben dann Hans Ma und Frank Hoffmann entschieden, und ich war auch nicht immer so einverstanden mit den Themen.

00:24:34: Ich weiß, wir hatten mal eine Zeit ... Da hatten die zum Schluss ein Sexthema.

00:24:38: oder ich dachte, muss jetzt schon wieder einen Beitrag aus dem Swinger-Club kommen?

00:24:42: Oh, ich kann es nicht mehr sehen und so!

00:24:47: Ja, aber das läuft gut.

00:24:50: Dann hab ich so lange gequengelt bis es dann irgendwann abgesetzt wurde und ich hab dann auch immer so geguckt ... So

00:24:58: mit Botschaft gesetzt?

00:24:59: Du hast wieder so geguckt dass du nicht dahinter schlägst.

00:25:02: Das heißt steh auf dich dahinter!

00:25:05: Man darf das ja auch äußern, das ist ganz normal.

00:25:09: Ja.

00:25:10: Ansonsten konnte ich aber meine Themen auch reinbringen, was mir

00:25:13: jetzt

00:25:13: gefallen hat gerade so zu Themen auch die sich mit Kinderarmut

00:25:18: etc.,

00:25:19: wir haben da mal eine Familie begleitet, deren Kinder in der Arche sind und solche Themen habe mich immer interessiert, so gesellschaftspolitische Themen.

00:25:31: Da konnten mir das eine oder andere auch verwirklichen.

00:25:34: Ich erinnere mich auch sehr gerne an extra.

00:25:36: Ich war die erste Journalistin, die Monika Lewinsky interviewt hat oder Natascha Kampusch damals

00:25:43: als sie

00:25:44: befreit wurde.

00:25:46: Das waren schon tolle Zeiten.

00:25:48: oder wir haben dann mal eine Notiz gelesen von einem Serienmörder der in Amerika zum Tode verurteilt wurde.

00:25:57: und dann hat der Frank Hoffmann mein Redaktionsleiter gesagt, oh weißt du was?

00:26:01: Wir fliegen da jetzt mal hin Wir recherchieren da jetzt mal und... Mal gucken, vielleicht kriegen wir ja eine monothematische Sendung zusammen.

00:26:08: Und dann haben wir auch Drehgenehmigung bekommen.

00:26:11: Wir konnten den dann interviewen.

00:26:14: der saß in Pensacola im Hochsicherheitstrakt und ich kam mir vor als sich da diesen Gang entlang lief wie beim Schweigen-der-Lemmer.

00:26:23: Kennen wir natürlich alle!

00:26:24: Diese

00:26:24: Gefangenen

00:26:24: die von der

00:26:25: Rassun schrie.

00:26:26: und so war

00:26:27: mir was so anders.

00:26:28: Und da hattest du das Security vom Gefängnis?

00:26:31: Ja,

00:26:31: alles da.

00:26:32: Dann mussten wir da durchleuchtet und dann war das ein sehr attraktiver Mörder!

00:26:40: Hallo, I'm from the German Television...

00:26:42: Da bin ich mit der Rausse zu Frank-Hoffen.

00:26:44: Heute haben wir netten, attraktiven.

00:26:46: Nett, hab' ich nicht klar gehört.

00:26:47: Aber man hat gut aus den Mördern kennengelernt.

00:26:50: Wir haben auch immer viel so Witzsinn gemacht.

00:26:51: Aber davon lebt es ja.

00:26:54: Hat uns das auch angefasst, wenn man sich überlegt Dieser Mensch, das war ein Abtreibungsgegner.

00:26:59: Der hat da Ärzte umgebracht und ich weiß nicht was... Und das habe ich auch wieder gedacht!

00:27:06: Man sieht den Menschen ja nur vor dem Kopf und nicht rein.

00:27:09: Also du triffst wahrscheinlich in deinem Leben sehr viele Leute die smart sind, die sympathisch wirken Aber weißt du,

00:27:18: dass vielleicht

00:27:18: ein Kinderschänder ist oder einen psychopat oder so?

00:27:23: Also sah man demnull an.

00:27:25: Hatten wir jetzt auch letztens erst wieder mit dem Anschlag in Amerika auf Trump.

00:27:29: der Lehrer hat ja eigentlich gar keine Vorstrafen.

00:27:32: Man denkt sich sind super netter Mann ist ein Grundschullehrer glaube ich sogar gewesen Und macht dann so, das ist wie du sagst unfassbar eigentlich oft.

00:27:40: Aber das kann ich mir wirklich super gut vorstellen weil es bewegt ja!

00:27:43: Das macht auch den Job aus dass man weiß und jetzt bringe ich genau dieses Thema in die Sendung was ich erlebt habe an meinen Publikum und das hat ja dich auch ausgemacht über all die Jahre und bei diesem Medienwandel was ja dann auch kam mit der Zeit Wie ging's du persönlich damit um?

00:28:02: Was hattest du mit dir gemacht als du gemerkt hattet Es wird ein bisschen straffer jetzt vielleicht auch mit der Quote, die zu halten digital kommt hinzu.

00:28:15: Ja so was Google natürlich Die Leute können sich woanders noch nochmal informieren.

00:28:20: Was macht das mit einem?

00:28:20: Na ja dann kommt der Sparhammer und es ist nicht mehr so.

00:28:25: es sind nicht mehr So.

00:28:26: die Zeiten die ich in den Hochzeiten erlebt habe bei mir war dass tatsächlich dann so als dann auf die Quoten runtergingen und als die Themen auch ein bisschen beliebiger wurden, weil man natürlich gar nicht das Geld hatte.

00:28:43: Wir hatten einfach das Geld um tolle Beiträge zu drehen.

00:28:46: wir hatten das Geld, um toller Journalisten zu beschäftigen so richtige Haudegen.

00:28:52: aber die wurden ja dann auch nach und nach weil sie dann zu teuer waren etc.

00:28:57: Und ich habe dann für mich entschieden als wir das twenty-fünfjährige Jubiläum bei Extra hatten.

00:29:03: Da hab ich so bei mir gedacht, also im Leben geht's ja auch viel um loslassen.

00:29:07: Man muss einfach lernen, ähm ... Ja, loszulassen!

00:29:12: Man muss irgendwann seinen Job loslassen und man lässt seine Schönheit los, seine Jugend, sein Kinder gehen aus dem Haus.

00:29:18: Es kommt aber dann wieder was Neues und das ist auch schön.

00:29:21: Und ich habe dann wirklich für mich entschieden, ich höre jetzt auf... Das ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt nach fünfundzwanzig Jahren.

00:29:29: Wow!

00:29:30: Was muss ich

00:29:30: mal vorstellen?

00:29:32: Ich hätte es weitermachen können.

00:29:33: Ich hätte auch gemeinsam mit Klöppel und Ulrike von der Grüben verabschiedet werden können, aber ich habe gedacht, ne, über vierzig Jahre vor der Kamera das ist jetzt genug und man soll gehen wenn es am schönsten wird.

00:29:53: Und ich glaube, ich habe das richtig entschieden.

00:29:55: Natürlich kam dann später auch Zweifel und da hab' ich gedacht, oh Gott, die Form bin ja, ich hab zu früh aufgehört, ich hätte noch noch ... und so.

00:30:02: Aber es war der richtige Zeitpunkt!

00:30:04: Ich hab mich dann nochmal vor eine Kamera locken lassen.

00:30:08: Das war für Sat.Eins.

00:30:10: Welches Format war das?

00:30:11: Da hatte ich drei Formate Birgit Stark Frauen, dann noch Majorca-Formate... Ja, da hab ich mich dann Überreden lassen.

00:30:25: Da ging das auch, dass man dann von RTL zu Satz Eins wechselt?

00:30:28: Ich hab ja ganz aufgehört

00:30:30: und dann kam

00:30:30: aber RTL.

00:30:31: nach einem Jahr oder war das nach zwei Jahren, kam RTL und Satz eins!

00:30:36: Und dann habe ich gedacht, ich kann jetzt nicht schon wieder bei RTL irgendwie anfangen... ...und die wollten auch, daß sich gerne wieder extra übernehmen.

00:30:45: Oh wow!

00:30:48: Ja, ich habe mich für Satz Eins entschieden.

00:30:51: Das ist leider nicht so gut gelaufen.

00:30:53: Also ich persönlich sehr schade fand.

00:30:55: gerade das Format, wer geht's starke Frauen?

00:30:57: Fand ich sehr interessant und sehr spannend.

00:31:01: Aber dann brach der Ukraine-Krieg aus

00:31:06: Corona.

00:31:06: Und dann kurz danach.

00:31:09: Ja, kurz danach Ukraine.

00:31:11: Und irgendwie war das ein ganz falscher Zeitpunkt weil die Leute haben sich dafür gar nicht interessiert.

00:31:16: Wir haben bestimmt auch redaktionell irgendwie was falsch gemacht.

00:31:19: Es waren zu viele Frauen in einer Sendung.

00:31:22: meiner Meinung nach, es ist nicht gelaufen und was solls?

00:31:26: Ich hab's aber gemacht.

00:31:27: Ein Versuch war's wert!

00:31:28: Dann war

00:31:29: für mich klar so das weiß jetzt... Und

00:31:32: das ist einfach so bewegend wenn man sich vorstellt.

00:31:35: Fünfundzwanzig Jahre extra vierzig Jahre vor der Kamera und dann geht man diesen Step für sich selber.

00:31:41: Diesen mutigen Step.

00:31:42: ich finde den Birgit wirklich sehr mutig zu sagen Wenn's am schönsten is dann gehe ich, weil ich es für mich gerade so entschieden habe und dass ja auch eine Persönlichkeitsgeschichte ist die man ja mit sich selber erstmal vereinbaren muss in diesem Moment.

00:31:57: Absolut!

00:31:58: Und das war auch nicht einfach.

00:32:00: loslassen fällt einem auch nicht leicht.

00:32:03: So ist das nicht.

00:32:04: aber vielleicht hat das meine Entscheidung auch ein bisschen beeinflusst.

00:32:08: Ich war zu der Zeit frisch verliebt hab meinen Mann kennengelernt Und ja, bin immer in die Schweiz hin und her.

00:32:16: Das passte mir auch nicht so richtig.

00:32:20: Wir beide haben dann für uns gesagt ... Mensch, wie viel Zeit haben wir denn noch nach vorne?

00:32:24: Wenn man sich mal ein Meter-Maß nimmt.

00:32:27: Ich bin jetzt altundsechzig.

00:32:29: Ja, ich möchte hundert werden.

00:32:31: Aber da ist nur

00:32:31: noch ein

00:32:34: kleines Stück übrig!

00:32:36: Dann haben wir gedacht es ist ja auch ein bisschen Lebenszeit gegen Geld tauschen.

00:32:44: Wir wohnen hier zur Miete, dann haben wir noch ein ganz nettes Apartment auf Mallorca.

00:32:49: Also wir brauchen keine riesigen Willen oder so.

00:32:51: Wir wollen aber uns schöne Erlebnisse schaffen.

00:32:54: Wir reisen sehr gerne.

00:32:55: Wir haben jetzt gerade eine wunderbare Reise hinter uns über sechs Wochen

00:32:59: Südsee

00:32:59: und Südamerika.

00:33:01: Und diese Träume wollen wir uns verwirklichen.

00:33:04: Und ja, ich mache noch ein bisschen was.

00:33:06: Also es ist jetzt nicht, dass ich nur rennende...

00:33:09: Wollte ich grad sagen!

00:33:10: Du bist ja noch da genau.

00:33:11: Ich mache Veranstaltungen,

00:33:12: bin in Podcasts und engagiere mich sehr auch im sozialen Bereich.

00:33:18: Und ich bin da ganz gut ausgelastet.

00:33:21: Und vor allem machst du ja Dinge worauf du.

00:33:23: Bock hast auf gut Deutsch, wo du dahinter stehst.

00:33:26: Genau ich bin jetzt in der glücklichen Lage dass sich wirklich sagen kann Ich mache nur noch das was mir Spaß macht.

00:33:33: also wenn Du mich zu deinem podcast einlädst Dann Das macht mir spaß.

00:33:38: dann komme ich sehr gerne und so habe ich höre auf meinem baufgefühl Was sagt mir das?

00:33:43: und dann mache ich das.

00:33:45: aber ich bin Jetzt nicht mehr so.

00:33:49: Also ich brauch rote Teppiche und so, das brauche ich gar nicht mehr.

00:33:53: Das war eine tolle Zeit!

00:33:55: Ich war viel auf roten Teppichen in Abendkleidern ... Weiß ja wie das so ist?

00:34:02: Ich bin natürlich hin und wieder immer noch gerne auf roten Teppichen.

00:34:06: Ich werd ja auch immer noch eingeladen, aber das ist nicht der Sinn meines Lebens.

00:34:10: Ich gehe jetzt mehr ich sage mal nach innen.

00:34:14: Nach außen bin ich viele Jahre gegangen.

00:34:16: Ja!

00:34:16: Ich möchte mir nach innan gehen und ins erleben und fühlen Und ich habe einen ganz tollen Partner an meiner Seite und wir gucken in die gleiche Richtung.

00:34:28: Ja, das ist schön.

00:34:29: Das ist wirklich sehr schön.

00:34:30: Ich möchte

00:34:30: Freundschaften pflegen und ja...

00:34:33: Und das spürt man auch!

00:34:34: Also als wir uns kennengelernt haben, man spürte es total wie du in deiner Mitte bist und einfach genau Dinge machst, worauf Du Lust hast.

00:34:42: Genau.

00:34:42: Und das strahlst Du auch aus.

00:34:43: Das zeigt einfach genau, wie authentisch Du bist und dass auch Dir beibehalten hast weil das kann ich mir ja überwachen.

00:34:49: Es ist natürlich eine Medienwelt wo alles glitzert und schön ist und rote Teppiche und Abendkleid, Champagner

00:34:57: Die wissen ja, sie ist ja nie so wie's scheint.

00:35:00: Ich muss immer so lachen wenn ich dann auf der bunte oder so dieses Spalten sehe und weiß sich das Kleid wird am Ende ausgezogen, zurückgeschickt, geschmuckt.

00:35:11: Der wird einem noch während der Veranstaltung

00:35:13: abgenommen.

00:35:14: Wenn man Glück hat bleibt wahrscheinlich noch nicht mal die Schuhe oder mehr.

00:35:18: gut?

00:35:18: Ja!

00:35:19: Die Handtasche.

00:35:19: Nein, die ist auch oft ausgelehnt.

00:35:21: Die wird ja auch oft ausgestattet.

00:35:22: Das war ja... das muss ich tatsächlich sagen.

00:35:25: früher Ja, das war alles so intimer und

00:35:29: absolut

00:35:30: eine Bambiverleihung.

00:35:32: Das war ja was ganz Ausgewähltes.

00:35:34: Genau!

00:35:36: Das hat sich auch verändert ne?

00:35:39: Liebe Birgitte Wir müssen weitermachen.

00:35:41: Ich weiß gar nicht, ob wir schon überzogen haben... Aber es ist egal!

00:35:45: Weil wir haben heute Zeit und wir machen drei Folgen.

00:35:48: Wir schneiden einfach ein bisschen mehr zusammen.

00:35:51: Denn wir kommen jetzt zu unserer schnellen Medienmartini-Frage-Antwortrunde Und bevor wir die spielen, trinken wir das noch mal.

00:35:58: Oder muss die Zunge locker sein?

00:36:00: Hau

00:36:01: weg, dass Zeug hier.

00:36:03: Du warst ja gerade in Köln.

00:36:05: Da kann man feiern.

00:36:06: Absolut und ich bin heute immer noch müde.

00:36:08: Ich sag's dir wie es ist, das ist jetzt ein paar Tage her aber ich fühl´s immer noch war sensationell.

00:36:13: Also

00:36:14: in deinem Alter haben sich die ganze Nacht durchgemacht.

00:36:16: dann hab' ich mich einmal kurz geschüttelt In die Maske gibt dem Luder ordentlich Puder Und dann wieder vor die Kamera.

00:36:25: Ich habe eine Ibo-Einthausend genommen.

00:36:27: Gibt´s in der Schweiz?

00:36:30: Kann man da in der Schwei... also Da muss

00:36:32: ich mir besorgen lassen.

00:36:33: Ja, über Frank oder ich bring dir auch mal welche mit?

00:36:36: Also brauchen... Die sind dann so richtig!

00:36:38: Die hauen richtig rein, das ist ein Knaller.

00:36:40: Ne Ibo-Einthausend, die hebt dich für ins

00:36:41: Leben zurück.

00:36:42: Kann man da einfach nur zwei Fünfhunderter nehmen?

00:36:44: Ich hab mir mal sagen lassen dass wenn man die einzeln nimmt wirken die nicht.

00:36:48: Achso!

00:36:49: Ich hatte da mal letztens tatsächlich mein Arzt gefragt.

00:36:54: Und der hat gesagt, ne Tom das bringt gar nicht.

00:36:55: so kannst auch nicht fünf Zweihunderte nehmen weil in London kann man die ja auch ein Drogerie-Markt kaufen.

00:37:01: diese zwei Hundertteile

00:37:02: Infos.

00:37:03: Genau!

00:37:04: Seine Töchter leben ja auch in der Schweiz.

00:37:06: wir sind da auch ab und

00:37:06: zu.

00:37:06: Einmal so eine Tausende.

00:37:08: Ja.

00:37:08: Sensational.

00:37:09: Hast du

00:37:09: noch mehr Tipps?

00:37:11: Schauen wir mal.

00:37:12: Wir sitzen hier noch ein bisschen.

00:37:14: Aber wir spielen jetzt mal die ganz ganz schnelle Frage-Antwortrunde und so, let's go.

00:37:20: Du musst ja nein sagen oder beziehungsweise was du lieber magst von dem, was ich jetzt hier frage.

00:37:25: Wir fangen mal smart an.

00:37:27: Livemoderation oder Aufzeichnung?

00:37:30: Livemoderation ist aufregender!

00:37:33: Ist aufregend, oder gibt es ein Kick?

00:37:34: Es ist ein Kick.

00:37:35: Ja, kann man nichts mehr verändern.

00:37:37: Fernsehen Für dich privat jetzt?

00:37:39: Prä- und Aufzeichnis,

00:37:40: so lange war ich nicht.

00:37:41: Ablesen!

00:37:42: Und dann ist da wieder live, da funktionieren alle besser.

00:37:45: Funktionierst du da auch besser?

00:37:47: Ja Sehr gut.

00:37:49: Fernsehen oder Kino?

00:37:52: Beides

00:37:53: Muss dich entscheiden.

00:37:56: Kino

00:37:57: Interessant Der Big Big Screen sozusagen im Erlin Back Modus Kommt jetzt auch wieder zurück.

00:38:04: Welchen Kinofilm hast Du als Letztes angeschaut?

00:38:07: Ich wollte jetzt in der

00:38:09: Träufe.

00:38:11: Ich war schon lange ehrlich gesagt nicht mehr im Kino, also wir gucken auf die Netflix und Stream

00:38:17: schöne

00:38:18: Filme.

00:38:18: Ja eben Medienwandel da haben wir es wieder.

00:38:20: ich kann dir extra Wurst empfehlen mit Friedrich Möcke und Happy Kerkeling Okay.

00:38:26: Sensationeller Film!

00:38:28: Ist das der Neue von HP?

00:38:29: Ja, ist der Neu.

00:38:30: Es spielt in einem Tennis-Club und da geht es um ganz tolle Themen die uns gerade in der Welt bewegen.

00:38:36: Kann ich mir empfehlen... Karneval oder Oktoberfest?

00:38:40: Da sind

00:38:40: wir dabei!

00:38:41: Das ist prima!

00:38:43: Viva Colonia!

00:38:47: Nein auch beides!

00:38:48: Das kann

00:38:49: ich doch jetzt nicht sagen.

00:38:50: Das lasse ich zählen weil... Also Oktober

00:38:52: Fest finde ich ja auch gut.

00:38:54: Okay, das lass ich

00:38:55: zählen.

00:38:56: Bin ich bei dir?

00:38:57: Mucke

00:38:57: singen auf dem Tisch tanzen...

00:38:59: Geil oder?

00:39:00: Und

00:39:01: verkleiden tu' ich mich dann ja hier auch!

00:39:03: Ja

00:39:04: je nachdem wie man's sieht.

00:39:05: aber Dirndl steht ja sehr gut duft dich ja schon ein paar mal sehen bei dir.

00:39:09: Ich hab mir gleich drei gekauft und ich habe gedacht jetzt bin ich Bayern, jetzt bin münchnerin.

00:39:14: Ich habe gleich drei Dirndle gekauft.

00:39:18: Das ist aber wichtig.

00:39:19: Weil man hat hier so viele Anlässe, da kann man nie genug im Schrank haben!

00:39:22: Okay dann

00:39:23: kaufen

00:39:23: wir noch frei?

00:39:23: Ja ich geh mit.

00:39:25: Gehen wir mal zusammen.

00:39:26: Glamour oder Naturlichkeit hatten wir jetzt schon, aber... Natürlichkeit.

00:39:30: Kommen wir gleich noch zu sprechen.

00:39:31: das ist das große letzte Kapitel heute im Podcast.

00:39:34: Und dann, oh das finde ich halt, das war meine Lieblingsfrage, das wär's dir zum Schluss.

00:39:38: Ist RTL-Base natürlich, ist ganz klar.

00:39:41: Dschungel oder Sommerhaus der Stars wenn du angefragt wirst

00:39:46: Keins von beiden.

00:39:47: Du musst dich entscheidend

00:39:48: spielen.

00:39:48: Kein Geld der Welt!

00:39:49: Gar nicht?

00:39:50: Nein, ich würde niemals im Dschungel mitmachen und auch schon gar nicht im Sommerhaus des Stars.

00:39:54: Wieso hatte ich jetzt diese Antwort irgendwie erwartet?

00:39:56: Komisch aber Let's Dance wie wärs damit?

00:39:59: Da bin ich tatsächlich angefragt worden zum zehnjährigen Jubiläum...

00:40:02: Und?!

00:40:03: ...aber ich hatte mal einen ganz schlimmen Unfall auch Dreharbeiten da bin die vom Hund geschlitten so unglücklich gestürzt.

00:40:11: Ich hatte ein dreifachen Trümmerbruch, Splitterbruch alles was man sich vorstellen Und seitdem ist mein Sprunggelenk, das könnte ich gar nicht.

00:40:21: Das war sehr schade.

00:40:23: Schade!

00:40:23: Ich hätte wahnsinnig gerne mitgemacht... Da hätt ich dich gesehen.

00:40:26: ... aber es war auch beim Orthopäden und alles so nett gesagt no way.

00:40:30: Es wird ja sonst noch schlimmer wenn man da mit diesem harten Training... Na gut also die Bibiagit bestanden vor allem Oktoberfest im Karneval.

00:40:38: lassen wir zählen.

00:40:39: So dann trinken wir mal wieder einen kurz Prost.

00:40:46: Wirklich etwas, was ich ja unglaublich toll finde.

00:40:50: Aber dafür stehst du für Echtheit, für authentisch Altern!

00:40:54: Für echt Altern, für mutig sein im Alter vor allem auch mit der Sendung die dir ja noch vorhin kurz beschrieben hattest.

00:41:01: Das spielt ihr alles ein bisschen zu dir wie du damit umgehst.

00:41:06: Du hast dich ja auch zur Artuellzeit entschieden nicht mehr Haare zu färben zum Beispiel, so deinem Alter zu stehen... So wie man einfach ist, wenn man auch natürlich alt hat.

00:41:17: Ja!

00:41:17: Wie kam

00:41:18: das?

00:41:18: Und wir haben die Leute vor allem die Zuschauerinnen darauf reagiert...

00:41:22: Also sie haben mich auf der Straße angesprochen und sind ja so mutig gerade auch so wie du das gesagt hast.

00:41:28: Ich selber empfinde das nicht so.

00:41:30: Man würde das zu einem Mann niemals sagen.

00:41:33: also man hätte niemals.

00:41:34: zu Peter Klöppel meinem Kollegen bei RTL der ja auch immer grauer wurde von dem Bildschirm gesagt Peter, bist du mutig die Nachrichten mit grauen Haaren zu moderieren?

00:41:46: Da sind wir... Also das fand ich irgendwie so überzogen.

00:41:50: Diese ganze Reaktion auf meine natürliche Haarfarbe.

00:41:55: Ich finde es einfach schön!

00:41:57: Und es steht dir sensationell gut.

00:41:59: Ich

00:41:59: fand damals auch Daliya Lavi.

00:42:01: kennst du die noch?

00:42:01: Nee.

00:42:02: Du bist ja so ein junger Kerl.

00:42:03: So eine Sängerin hat da auch so.

00:42:05: willst du mit mir gehen?

00:42:09: Oder kennst du den nicht?

00:42:11: Die hatte so schöne graue Locken und die sah so toll aus.

00:42:15: Ich wollte auch so aussehen, ich fand das toll!

00:42:17: Und ich finde auch Frauen können genauso sexy aussehen wie Männer.

00:42:22: Bei Männern sagt man immer graue Schlefen, George Clooney Sexy Typ, bei Frauen sagt man dies alt.

00:42:29: Stimmt doch gar nicht... ...die ganzen Hollywoodstars.

00:42:31: Was haben sie gemacht?

00:42:32: Haben's mir nach...?

00:42:33: So ist es.

00:42:34: Ich wollt's grad sagen.

00:42:35: Meryl Streep da haben wir es ja schon mal.

00:42:37: Punkt eins.

00:42:38: Annie McDowell?

00:42:39: Ja,

00:42:40: so Nummer zwei gibt einige definitiv.

00:42:42: Einige

00:42:43: auch wie heißt er denn nochmal?

00:42:45: also einigere.

00:42:45: Auch

00:42:46: Cameron Diaz hat letztens gesagt dass sie nicht mehr nachfärbt.

00:42:50: und wieso sieht doch gut aus?

00:42:51: ja absolut absolut.

00:42:53: Und als du diesen Weg gegangen das war noch zur Fernsehzeit hast du da intern Gegenwind bekommen, hat man da gesagt Birgit das kannst du auf gar keinen Fall machen?

00:43:04: Also ich hatte ja schon als Fernsehansagerin beim ZDF.

00:43:09: Da hatte ich grauisch drehen so ganz leicht grauig strehn was ein unglaublicher Part aus.

00:43:14: und als sich dann bei RTL anfing mit extra hatte ich auch diese leichten grauen Strähnen Das wurde natürlich immer mehr.

00:43:21: Und dann bekam mich die Sendung live die Lust zu leben.

00:43:24: und dann sagte mein Chef der Hansmar Nasserboost, da musst du dir über bisschen die Hohe färben.

00:43:30: Du hieß ein junges Publikum und es geht nicht mehr.

00:43:33: Da musst du dich schön

00:43:34: färmen.".

00:43:35: Und dann habe ich gedacht, na gut, hat ja jetzt nicht gesagt, du musst jetzt die Lippen aufspritzen oder so einen Färbster halt.

00:43:42: Wenn wenn die Sendung nicht mehr läuft, dann lässt er wieder rauswachsen was soll's?

00:43:46: Ja!

00:43:47: Und dann bekam ich aber tatsächlich Gegenwind.

00:43:50: also Als es dann die Sendung nicht mehr gab, beziehungsweise ich wurde schwanger.

00:43:55: Mein Sohn kam auf die Welt ... Dann hab' ich die Sendungen mit schweren Herzen abgegeben weil ich hatte halt ein Baby zu Hause.

00:44:03: Logisch!

00:44:04: Ich habe mich dann abgewächsert mit meinen Kolleginnen.

00:44:07: Mit Katja Burghardt und Nasa Neckes damals noch wie hieße Susanne Kronzucker.

00:44:12: Wir haben das dann so im Wechsel gemacht Weil ich konnte ja nicht ... Das ging einfach nicht mit einem kleinen ... Ja Dann irgendwann war es dann auch mit der Sendung und dann wollten aber meine Chefs nicht, dass ich mir die grauen Strähnen wieder rauswachsen lasse.

00:44:26: Weil sie meinten das Publikum hat sich jetzt dran gewöhnt.

00:44:31: Nein, es geht nicht!

00:44:34: Und ja... Ich habe dann auch lange rumgequengelt und eine Freundin von mir Fernsehproduzentin, die hat dann eine Sendung produziert für RTL This Time Next Year Und da haben wir aus meinem Raus wachsen lassen, ein großes Event gemacht.

00:44:53: Da durfte ich das ... Also, ich bin ein Jahr heimlich mit einer Perücke und dann haben wir ... Ich hatte zwei Perücken also es durfte wirklich niemand ... Das

00:45:02: glaub ich nicht!

00:45:03: Ein Jahr eine Perücke?

00:45:04: Ein Jahr nicht ganz so'n dreivierteljahre Perücke.

00:45:07: Und an jeden Montag wie so einen Drogenthealer hab ich hier wieder meine alte Perücke, dann hat sie die aufgearbeitet Und dann wurde die Brücke heim nicht in so einem Nebenzimmer drauf gesetzt.

00:45:19: Ich hab während der Zeit auch einige Dreharbeiten gehabt, zum Beispiel im Zoo.

00:45:23: auf Ermatisch ist ein Gerüst vom Elefant in meiner Brücke und da wollte mein Kollege weiß ich noch Burkhard Kress, wollte mir irgendwas aus den Haaren friemeln.

00:45:32: Da habe mich so ... Der hat auch gedacht was ist denn mit der los?

00:45:35: oder ich hatte auch Dates ne?

00:45:38: Und einer aufholte mich mit einem Cabrio ab.

00:45:41: Kann

00:45:43: man

00:45:43: auch das Deck, kann man es auch zu machen.

00:45:46: Es waren ganz viele skurrile Situationen.

00:45:48: Es hat aber niemand gewusst und dann wurde das in der Show quasi aufgelöst.

00:45:55: Ich hab jetzt mit grauen Haaren ... extra moderieren werde.

00:46:00: Und in dieser Zeit habe ich dann auch noch meinen Mann kennengelernt, und ich hatte zu dieser Zeit einen Werbevertrag für eine Abnehmfirma.

00:46:10: Ich war also acht Kilo leichter.

00:46:12: Ich hatte ne Brücke auf dem Kopf...ich war also ein Fake von vorne bis hinten!

00:46:17: Da runter verbarkt sich ja eine grauhaarige kleine etwas moppelige...ja

00:46:24: In Top Form bist du ja das will ich jetzt mal gleich sagen, bevor hier irgendwie Yellow Press was berichtet.

00:46:31: Wenn man uns jetzt sieht dann sieht man das ja auch und das ist ja das Schöne!

00:46:35: Und ich glaube Du hast damit auch ganz ganz vielen Frauen.

00:46:38: die hat auch mit Du hast dir quasi dein Leben über all die Jahre am Fernsehen ja mitgelebt haben.

00:46:43: Du hast ja eine Fanbase bis heute auch auf Instagram, eine unglaubliche Reichweite zurecht!

00:46:50: Weil natürlich...

00:46:51: Ja ich mach nicht viel auf Instagram.

00:46:53: Aber

00:46:53: das zieht was du da machst?

00:46:55: Schon ich mache nicht viel aber ich merke so die Frauen.

00:46:58: also mir sprechen viele Frauen tatsächlich an Und das ist schön.

00:47:02: Ich habe ja auch einige Bücher geschrieben, ich beschäftige mich dann zum Thema finanzielle Intelligenz weil Armut ist weiblich.

00:47:12: aber ich möchte Frauen einfach wenn ich denen was mitgeben möchte dann einfach seit mutig.

00:47:20: oder Viele Frauen sagen zu mir, ach ich finde sowieso kein Mann mehr oder mich interessiert sich ja eh keiner für mich.

00:47:27: Nee es liegt an einem auch selber, ob

00:47:29: man gesehen

00:47:30: wird.

00:47:32: Es gibt so viele tolle Frauen draußen und... Alter ist, glaube ich heute.

00:47:37: Es gibt ja auch so viele tolle Vorbilder.

00:47:39: Frauen.

00:47:40: ein großes Vorbild für mich ist Jane Fonda.

00:47:42: Absolut!

00:47:44: Ja, dies mir vorhin nicht eingefallen.

00:47:46: So super

00:47:47: finde ich die.

00:47:48: Großartig.

00:47:48: Und jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile und ich denke mir heute... Du bist noch in der raschrauer deines lebens du musst gucken karriere und dies und jenes und Manchmal kommt noch dazu kinder aufziehen und haus bauen.

00:48:02: Und ich weiß nicht was alles das habe Ich alles hinter mir mein sohn ist jetzt geht seine eigenen wege macht mir nur freude ist beruflich auch erfolgreich.

00:48:13: Zwischen sechzig und neunzig sind genauso lang die jahre wie zwischen absolut genauso

00:48:18: es ist

00:48:18: und ich bin gesund und dankbar bin auch finanziell gut aufgestellt.

00:48:26: Das finde ich schon auch wichtig, habe aber viel dafür getan und da kann man seine Zeit so ausfüllen wie man selber

00:48:34: möchte.".

00:48:35: Und das ist genau, glaube ich worauf es ankommt... Im Best Ager.

00:48:41: Das ist ja eine sehr, sehr wichtige Zielgruppe auch aus dem Marketing.

00:48:45: jetzt mal gesprochen du weißt das?

00:48:47: Du hast auch jetzt aktive Werbedealskampagnen die ja auch zu dir als Person passen und zu denen du auch stehst weil du sagst auch gerade die aktuelle Kampagne mit Hörgeräte.

00:48:59: Ich hauch

00:48:59: ein Hör-Gerät!

00:49:00: Ich

00:49:00: war bei Ohrenarts

00:49:01: und der sagte hm das fängt jetzt aber langsamer bei ihnen an die hohen Töne.

00:49:06: Ich würde Ihnen jetzt mal empfehlen, gehen Sie mal zu einem guten Hörakustiker.

00:49:10: Und das war so ganz langsam das schon wichtig auch gegen Demenz vorzubeugen etc.

00:49:15: Das

00:49:15: siehst du?

00:49:16: Ja und dann war ich hier bei Kind und war ein sehr netter Hör-Akustiker und schwups hatte ich auf einmal Weichmarkenbotschafterin.

00:49:23: ja und damit habe ich überhaupt kein Problem Weil viele, viele sind doch dann und sagen Gott ja Brille ist ja noch okay.

00:49:32: Aber wenn man Hörgerät braucht, dann isst man ja so alt und klapprisch Und die Hör-Geräte sind sowieso alle so klobig.

00:49:40: Ja, genau!

00:49:40: Die sieht man sofort.

00:49:42: Es ist ein bisschen ein Tabuthema.

00:49:44: Was es aber nicht darf Nicht mehr sein darf oder gar nicht sein sollte Absolut.

00:49:49: Und das zeigt auch genau diese authentische Seite von dir zu der du stehst und ich glaube, die bessere Markenbotschafterin gibt es eigentlich gar nicht.

00:49:57: Also ich stehe dazu und bin ein glücklicher zufriedener Mensch.

00:50:01: und ja klar, ich würde jetzt auch gerne stehen bleiben und so die Zeit nach vorne wird immer weniger.

00:50:07: aber da muss man halt das Beste draus machen und jeder von uns wird alt und jeder beißt mal irgendwann ins

00:50:13: Grab.

00:50:13: Gehört zum Leben!

00:50:14: Und wenn ich mich jetzt hier total lieften lassen würde und so, das bringt ja auch nichts Ich werde ja trotzdem alt Und sagt mein Sohn, würde dann sagen, ja Mama deine Knochen sind trotzdem alt.

00:50:25: Ich erkenne dich gar

00:50:26: nicht mehr!

00:50:28: Also genau darauf kommt es an und das ist das glaube ich was auch die Botschaft nach draußen ist einfach zu sich selber stehen und in der Mitte sein glücklich sein und das Leben leben so wie es bis zum letzten Moment vielleicht sein sollte in jeder Hinsicht Liebe Birgit, ich weiß gar nicht wir haben jetzt bestimmt zweiinhalb Stunden gesprochen.

00:50:50: Aber das macht ja alles gar nichts, denn heute decken wir noch was auf.

00:50:54: und das ist wirklich jetzt die letzte Frage.

00:50:56: Und das fand ich ja total spannend habe ich vor ein paar Tagen erst gelesen dass du gar nicht wirklich Birgit Schrowange heißt Sondern es ist ein Künstlername!

00:51:07: Es ist nämlich ein N zu wenig im Künstlername oder?

00:51:12: Auf meinem Pass steht Birgitt Schrowangen.

00:51:14: Das hat man nie aufgedeckt doch Oder nein?

00:51:18: Das

00:51:18: hat man jetzt beim Kölner Trenn aufgedeckt.

00:51:20: Ja,

00:51:20: siehst du!

00:51:21: Hat viele Jahre

00:51:22: gehalten.

00:51:23: Der

00:51:23: ist schuld.

00:51:24: Hat viele jahre gehalten.

00:51:27: haben wir das auch noch kurz besprochen?

00:51:28: weil wenn man das jetzt momentan eingibt dann ist dass die headline bei google birgitschrowange heißt gar nicht.

00:51:34: Wir haben mir das auch schon abgefedert.

00:51:38: Liebe Birgit zum Schluss was willst du noch all deinen ja Zuschauerinnen oder Zuschauern auf den Weg geben.

00:51:45: Was wünschst du dir für die Medien, für dich in der Zukunft?

00:51:49: Wo sagst Du Mensch das wäre noch schön wenn wir das noch erleben würden.

00:51:52: ich würde mir wünschen dass die jungen leute ja dass die weniger bei instagram sind sich nicht so vergleichen dass sie doch vielleicht mehr das wahre leben auch Leben rausgehen sich verabreden.

00:52:08: Ich glaube es ist Mit instagram und und und jungen frauen die da so einen falschen bild hinterherlaufen.

00:52:17: So seht sieht keiner aus.

00:52:18: das ist alles ein ja fake viel

00:52:23: filter

00:52:24: etc.

00:52:24: Etc.

00:52:25: dass man.

00:52:26: Ich wäre auch dafür, dass man das erst mit sechzehn erlaubt.

00:52:29: social media

00:52:30: ist sehr gerade wirklich.

00:52:31: Das wäre wirklich wirklich sinnvoll.

00:52:35: ich finde das zerstört so ganz junge Menschen.

00:52:38: Ja, und das nimmt ... Nehmen eben was wir vorhin auch hatten.

00:52:40: man hat immer diesen Erfolgsdruck noch besser, noch schöner... Denk

00:52:44: doch an wie ihr seid!

00:52:45: Jeder ist gut auf seiner Weise und jeder ist auch schön auf seine Weise.

00:52:49: ich habe auch meine Markel Ich hab Zellulite.

00:52:52: Mittlerweile stehe ich vom Spiegel und sage ich liebe meine Zelluli-Te

00:52:58: Wir

00:52:58: kleinen Pölster, mir gehört zu mir.

00:53:00: dann mache ich halt ein paar Reodorungen.

00:53:04: Man vertuscht das ein oder andere für sich selber.

00:53:07: Ja,

00:53:07: aber ich nehme mich so an wie ich bin!

00:53:09: Das ist das Wichtigste... Die Bibliarge Tschöner könnte der Schlusswort gar nicht sein.

00:53:14: im Medien Martini?

00:53:15: Ich hab auch Zellulite, nein Männern haben ja

00:53:18: keine Zellule.

00:53:18: Angeblich kommt es bei den Männern nie vor.

00:53:22: Nein.

00:53:23: Aber manchmal habe ich schon Zellullite im Gesicht wenn ich in einer Umkleide stehe und dann kommt das Licht so von oben.

00:53:29: Dann macht

00:53:30: sie hier überall, dann denke Wenn es sich so richtig geben will, muss man sich mal umdrehen und sich von hinten gucken.

00:53:38: Und wenn das mit dem Licht furchtbar ist?

00:53:40: Ja ganz schlimm!

00:53:41: Also heute haben wir ja hier auch ein Licht von oben aber ich glaube dass das kriegen wir gut in den Griff.

00:53:46: Ich hoffe.

00:53:47: Ich hoffe auch.

00:53:48: Wenn nicht dann machen wir einen Filter drüber.

00:53:50: Nein, das würden wir natürlich niemals machen.

00:53:51: Filter?!

00:53:54: Es war so schön, dass du hier warst und ja... Über die Medien, über dich.

00:53:59: Das war richtig nett.

00:54:00: Also ich bin auch Fan von dir.

00:54:02: Ich

00:54:02: auch ein Fan von Dir schon immer.

00:54:04: Du machst

00:54:04: das super und war schön!

00:54:06: Danke vielen Dank für dein Kommen danke für deine Ehrlichkeit Für all die offenen Worte Und die haben natürlich gezeigt dass vor allem Mut und Authentizität zeitlos sind und genau so muss es sein Ihr Lieben Birgit Rovange bei uns im Medien.

00:54:22: Martini Vielen Dank

00:54:24: Dankeschön Danke sehr

00:54:27: Prüsterchen, einer geht noch.

00:54:30: Tschüss!

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